Formel 1Grünes Licht für Spa und zwei Geisterrennen in Silverstone

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Grünes Licht für die Eau Rouge: Sebastian Vettel darf auf seiner Ferrari-Abschiedstournee doch über die Ardennen-Achterbahn in Spa fahren.

von Oliver Reuter (reu)

Spa – Schöne Nachricht für die Formel-1-Fans: Der Belgien-GP in Spa kann nun doch am 30. August als Geisterrennen gefahren werden. Zwar besteht im Nachbarland ein Verbot von Großveranstaltungen bis 31. August, doch für das Traditionsrennen macht die Regierung eine Ausnahme.

Damit fährt auch Formel-2-Jungstar Mick Schumacher (21) wieder im Wohnzimmer seines Vaters Michael (51), der in den Ardennen 1991 sein Formel-1-Debüt und 1992 seinen ersten Sieg gefeiert hatte.

Auf Grünes Licht ihrer Regierung hofft auch der Streckenbetreiber in Silverstone, der sich mit Formel-1-Boss Chase Carey (66) auf die Austragung von zwei Geisterrennen (19./27. Juli) geeinigt hat.

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„Ich freue mich, bestätigen zu können, dass Silverstone und die Formel 1 eine Grundsatzvereinbarung getroffen haben, in diesem Sommer zwei Rennen hinter verschlossenen Türen auszurichten“, sagte Silverstone-Geschäftsführer Stuart Pringle: „Diese Rennen werden jedoch der Genehmigung der Regierung unterliegen, da unsere Priorität die Sicherheit aller Beteiligten und die strikte Einhaltung des COVID-19-Reglements ist.“

Der britische Premierminister Boris Johnson (55) will allen Flugreisenden nach ihrer Ankunft auf der Insel eine zweiwöchige Quarantäne verordnen.

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F1_Silverstone_Start

Fährt die Formel 1 im Sommer zweimal vor leeren Tribünen in Silverstone.

WM-Start ist am 5. Juli in Österreich

Die Saison soll am 5. Juli auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg beginnen, am darauffolgenden Wochenende ist ein weiteres Rennen in Österreich geplant. Danach könnte der Formel-1-Tross nach Silverstone weiterziehen, in deren Umfeld sieben der zehn Teams Fabriken stehen.

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Springt Hockenheim für Zandvoort oder Monza ein?

Im Sommer soll es zudem das Comeback des Hockenheimrings geben. Wie EXPRESS bereits berichtete, könnte die Rennstrecke in Baden-Württemberg für die Rennen in Zandvoort oder Monza einspringen, sollten dort keine Rennen stattfinden können. Ob mit einem oder sogar zwei Geisterrennen hängt davon ab, wieviel Miete Formel-1-Boss Carey Strecken-Chef Jorn Teske (52) anbieten kann.

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Ab September will der Formel-1-Zirkus dann nach Asien und Amerika weiterziehen. Zum Abschluss stehen nach derzeitigem Plan im Dezember das Nachholrennen in Bahrain sowie das Saisonfinale in Abu Dhabi an.