Galeria Karstadt Kaufhof Neue harte Einschnitte – NRW betroffen

Nächster Schock für Sophia Flörsch Jetzt kann die schnelle Blondine doch nicht fahren

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Wie geht es nun für Sophia Flörsch weiter?

Köln – Sechs Wochen vor dem geplanten Saisonstart muss die Formel 3 Vermarktungs GmbH als Betreiber des Formula European Masters den Rückzug der Nachwuchs-Rennserie für die Saison 2019 bekanntgeben. Bis zuletzt haben die Verantwortlichen gemeinsam mit den eingeschriebenen Teams intensiv um eine Fortführung der traditionsreichen Nachwuchs-Rennserie gekämpft.

Da sich in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld im europäischen Motorsport eine nicht ausreichend große Anzahl an Fahrern für das Formula European Masters eingeschrieben haben, musste der Serienbetreiber die harte Entscheidung fällen.

Sophia Flörsch sollte bei Formula European Masters mitfahren

Besonders hart trifft es das deutsche Nachwuchstalent Sophia Flörsch. 16 Wochen nach ihrem Horror-Crash in Macau wollte sie hier wieder durchstarten. 

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Die Entscheidung fällt den Verantwortlichen schwer, wurde doch lange und intensiv für die Juniorkategorie gekämpft. So sollten ab 2019 die Nachwuchsfahrer vom Auftritt im Rahmenprogramm der professionellen Plattform DTM profitieren, mehr Testtage als bisher üblich bestreiten können und weiterhin wertvolle Superlizenzpunkte des Automobil-Weltverbandes FIA erhalten. Zusätzlich sollten die drei bestplatzierten Fahrer des Masters einen Platz beim „Young-Driver-Test“ der DTM erhalten. Der Champion wäre zusätzlich mit einem Test in der japanischen Super Formula belohnt worden.

„Für den europäischen Nachwuchssport ist das heute ein sehr trauriger Tag“, so Walter Mertes, Geschäftsführer der Formel 3 Vermarktungs GmbH. „In einem schwierigen europäischen Wettbewerbsumfeld entfallen zu wenige Fahrer auf zu viele verschiedene Serien. Das kann man nur mit extremem finanziellen Aufwand ausgleichen. Das können und wollen wir unseren Teams nicht zumuten.“

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Das Formula European Masters sollte 2019 unter diesem Namen Premiere auf der Motorsportbühne feiern und ein seit mehr als 15 Jahren existierendes Serienformat mit Formel-3-Autos für internationale Nachwuchsfahrer fortsetzen. Den Anfang machte 2003 die Formula 3 Euro Series, von 2013 bis 2018 firmierte das Format als FIA Formel-3-Europameisterschaft. In all den Jahren war die DTM die Bühne der Serie, in der sich spätere Stars wie Lewis Hamilton, Sebastian Vettel und Max Verstappen ihre Sporen für die Formel 1 verdienten.

Alternativen für Sophia Flörsch

Wie es für Sophia Flörsch nun weitergeht, ist unklar. Die Euroformula Open, die Formula Regional European Series und die Formel-Renault-Eurocup gelten als potenzielle Ziele. 

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