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Zandvoort-Rennen am 23. August Todt: Formel 1 im Sommer doch mit Fans

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Oranje boven: Die Holländer hoffen nach Aussagen von FIA-Präsident Jean Todt auf ihr Formel-1-Comeback am 23. August in Zandvoort.

Zandvoort – Noch ruht der Betrieb in den Formel-1-Fabriken, alle Rennstrecken sind wegen der Corona-Krise verwaist, die ersten neun Rennen abgesagt oder verschoben.

Doch wie im täglichen Leben gibt es nun die Hoffnung auf Lockerungen: Unsere Nachbarn in Holland planen ihr Formel-1-Comeback in Zandvoort im August – und dann sogar mit Zuschauern.

„Wir können nur hoffen, dass wir bald Grünes Licht bekommen und schnell wieder einen Grand Prix haben werden“, sagt Streckenchef Jan Lammers (63), auf dessen mit großen Investitionen umgebauter Strecke am 3. Mai der erste Niederlande-GP seit 1985 hätte steigen sollen.

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Formel-1-Boss Chase Carey bastelt am neuen Kalender

Nach der Absage der ersten neun Rennen haben Formel-1-Boss Chase Carey (66) und Lammers als neuen Zandvoort-Termin den 23. August ins Auge gefasst. Und dann auch mit Fans.

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Zandvoort-Streckenchef Jan Lammers muss mit Formel-1-Boss Chase Carey über eine Absage bzw. Verschiebung verhandeln.

Der frühere Formel-1-Pilot (23 Rennen von 1979 bis 1992) sagt: „Für uns wäre es die Rückkehr der Formel 1 nach 35 Jahren. Das sollte eine große Party sein, die man mit allen feiern möchte.“

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Jean Todt: Formel-1-Neustart mit Zuschauern

Und diese Hoffnung erhält nun neue Nahrung – von keinem Geringeren als FIA-Präsident Jean Todt (74). Der rechnet fest mit einem Formel-1-Neustart mit Zuschauern. „Ich glaube daran. Ich glaube wirklich daran. Und ehrlich gesagt hoffe ich es. Ich hoffe es und wir brauchen es“, sagte der Franzose bei „motorsport.com“.

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FIA-Präsident Jean Todt zeigt auf das Plakat für die Vietnam-Premiere.

Silverstone-GP der erste wieder mit Fans?

Für die ersten Rennen nach dem „Shutdown“ in Le Castellet (28. Juni) und Spielberg (5. Juli) dürften allerdings Geisterrennen die einzige Option sein. Der Klassiker in Silverstone (19. Juli) könnte dann der erste wieder mit Zuschauern werden, wenn der Corona-Spuk dann auch auf der Insel wieder vorbei ist.

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„Das sind mögliche Optionen“, bestätigt Todt. Auch eine Verlängerung der Saison in den Januar, um möglichst viele der neun abgesagten Rennen nachzuholen, sei mit Liberty-Media-Statthalter Carey diskutiert worden.

Ross Brawn glaubt an 19 Rennen

Todt: „Es könnte kommerzielle Verträge geben und es liegt an uns, der Behörde, ja oder nein zu sagen, aber es sieht nicht wahrscheinlich aus.“

Carey und Sportchef Ross Brawn (64) gehen von 15 bis 19 der ursprünglich 22 Rennen aus. Schumis altes „Superhirn“ hat ausgetüftelt: „Wenn wir Anfang Juli starten können, könnten wir eine Saison mit 19 Rennen fahren. Das wäre tough. Drei Rennen nacheinander, ein Wochenende frei und so weiter.“

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