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Neuer Formel-1-Plan Ösis wollen Doppel-Geisterrennen, Briten haben geniale Idee

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Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton muss sein Heimrennen in Silverstone ohne Zuschauer bestreiten.

Spielberg/Silverstone – Das wird ein schauriges Vergnügen: Die Formel-1-Strecken in Spielberg und Silverstone werden zu Geisterbahnen. Wegen der Corona-Krise wird auch der Frankreich-GP in Le Castellet (28. Juni) verschoben und der WM-Start in Österreich und danach England ohne Zuschauer steigen.

Das war zwar absehbar, aber ganz neu ist dieser Plan: An beiden Schauplätzen sind Doppel-Geisterrennen geplant: eins an den ursprünglich geplanten Sonntagen (5./19. Juli) und das zweite unter der Woche oder am folgenden Wochenende.

Silverstone-Macher haben zwei Alternativen parat

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Silverstone-Geschäftsführer Stuart Pringle bestätigt im „Guardian“: „Wir haben alle Arten der Umsetzung diskutiert, einschließlich der Ausrichtung von zwei Rennen an einem Wochenende und zwei Rennen an aufeinanderfolgenden Wochenenden. Ich habe volles Vertrauen in unsere Fähigkeit, diese Veranstaltungen durchzuführen. Wir haben viel Erfahrung, viel Wissen, das können wir definitiv abrufen.“

Der Plan mit dem Doppel-Rennen macht Sinn, sind doch sieben der zehn Formel-1-Rennställe rund um den Silverstone-Circuit beheimatet, was organisatorisch und logistisch die Situation vereinfachen würde.

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Auf dem Silverstone-Circuit sollen zwei Geisterrennen ausgetragen werden, und das zweite gegen den Uhrzeigersinn.

Plan: Zweites Rennen gegen den Uhrzeigersinn

Und die Briten haben noch eine Überraschung parat: Es gibt Überlegungen, das zweite Rennen gegen den Uhrzeigersinn fahren zu lassen. McLaren-Jungstar Lando Norris (20) zeigt sich bereits begeistert: „Silverstone in umgekehrter Richtung zu fahren, wäre eine großartige Gelegenheit.“

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Red-Bull-Boss will zweites Rennen zur Prime-Time

Auch die Macher am Red-Bull-Ring in Österreich sind bereit für Doppel-Geisterrennen. Red-Bull-Sportchef Dr. Helmut Marko (76) favorisiert das zweite Rennen am darauffolgenden Mittwoch (8. Juli), eventuell dann abends zur besten Sendezeit.

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Auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg sollen Sebastian Vettel und Co. in die Formel-1-Saison starten – allerdings ohne Zuschauer.

Nach positiven Signalen von Vizekanzler Werner Kogler (58) warten die Veranstalter nur noch auf die offizielle Genehmigung von Kanzler Sebastian Kurz (33).

Rennen in Frankreich und Belgien werden verschoben

Wann der für den 28. Juni geplante Frankreich-GP und das wegen des belgischen Verbots von Großevents bis zum 31. August abgesagte Spa-Rennen (eigentlich am 30. August) nachgeholt werden, ist noch nicht entschieden.

Die Sehnsucht der Fahrer nach dem Wettkampf ist groß, nachdem die ersten neun Saisonrennen abgesagt wurden. Doch einige von ihnen haben zumindest eine Ersatzbefridigung: das SimRacing. Am Sonntag, als eigentlich der 4. WM-Lauf in Shanghai hätte ausgetragen werden sollen, wurde der virtuelle China-GP ausgefahren.

Charles Leclerc gewann virtuellen China-GP

Und auch an der Konsole ist Ferrari-Jungstar Charles Leclerc (22) derzeit der Beste. Der Inteamfeind von Sebastian Vettel (32) gewann nach dem virtuellen Australien-GP auch in Shanghai.

Tausende Fans sahen dem Monegassen unter anderem auf seinem eigenen Kanal bei der Streaming-Plattform Twitch zu, wie er sich nach 28 Runden vor Red-Bull-Fahrer Alexander Albon (24) durchsetzte.

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Charles Leclerc: Nudeln statt Champagner

„Ich spiele und streame sehr gerne. Und ich genieße es noch mehr, wenn ich gewinne“, twitterte Leclerc. „Aber die Feierlichkeiten nach dem Rennen fühlen sich irgendwie anders an. Das Ausschalten des Computers und das Kochen weißer Nudeln ist etwas weniger glamourös als das Sprühen von Champagner auf dem Podium.“

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