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Vor seinem Heimrennen Ferrari-Star Leclerc zittert vor Leitplanken-Fluch in Monaco

Charles Leclerc streicht sich nach seinem Aus im Rennen der Formel 1 in Spanien genervt durch die Haare

Für Charles Leclerc kam schon das Spanien-Rennen der Formel 1 am Sonntag (21. Mai 2022) zum Fiasko. Droht das nun auch auf seiner Pech-Strecke in Monaco?

Ausgerechnet sein Heimrennen in Monaco bereitet Charles Leclerc in der Formel 1 traditionell Schwierigkeiten. Nach seinem Aus in Barcelona bangt er jetzt vor dem Leitplanken-Fluch von Monte Carlo.

Wohl jeder Formel-1-Fahrer hat sie: die Lieblingsstrecke, auf der alles wie geschmiert läuft, und den einen ungeliebten Kurs, auf dem immer alles schiefgeht.

Für viele Fahrer ist es das Heimrennen oder die Strecke des ersten Sieges. Für Ferrari-Star Charles Leclerc (24) dagegen ist Monaco eher Fluch als Segen. Noch nie kam er bei Rennen in seinem Geburtsort ins Ziel. Und auch vor dem kommenden Saison-Highlight (Sonntag, 29. Mai 2022, 15 Uhr, Sky) zittert Leclerc vor seinem Leitplanken-Fluch.

Charles Leclerc crashte mit teurem Lauda-Ferrari

Aus gutem Grund: Nicht nur bei den regulären Rennen hatte der Monegasse bisher das Pech am Gasfuß kleben. Selbst bei einer Demofahrt beim „Grand Prix Historique“ krachte er in Niki Laudas (†70) legendären Ferrari 312 B3-74 in der Rascasse-Kurve in die Leitplanke.

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Am mehrere Millionen Euro teuren Sammlerstück entstand ein immenser Schaden. Doch Ferrari nahm Leclerc in Schutz. Angeblich führte eine gebrochene Bremsscheibe zum Bremsversagen, der Unfall sei unvermeidbar gewesen.

Für Leclerc war das kein Trost, er fühlt sich vom Pech verfolgt und twittert: „Wenn du glaubst, du hättest in Monaco bereits alles Pech der Welt gehabt, versagen die Bremsen in einer der größten Ikonen der Formel-1-Geschichte von Ferrari.“

Charles Leclerc: Monaco-Pechsträhne hält an

Seine Pechsträhne ist in der Tat unglaublich. Die begann schon in der Formel 2, in der er 2017 in beiden Rennen mit Defekt ausfiel (Hauptrennen: Aufhängung, Sprint: Elektrik). In der Formel 1 setzte sie sich 2018 nahtlos fort. Im Alfa Romeo-Sauber C37 krachte er nach einem Bremsversagen ins Toro Rosso-Heck von Brendon Hartley (32). Beide fielen aus, wurden aber gewertet.

Ein Jahr später startete er im Ferrari SF90 nach einem Strategiefehler im Qualifying eine Aufholjagd. Doch die fand mit einem Crash und einem Dreher ein jähes Ende. Leclerc steuerte zwar die Box an, um sich neue Reifen zu holen.

Aber der rechte Hinterreifen wurde beim Abflug beschädigt und sorgte dann auch für einen großen Schaden am Unterboden, sodass der Lokalmatador nach 16 Runden aufgeben musste.

Formel 1: Monaco kein gutes Pflaster für Charles Leclerc

2020 fand wegen der Corona-Pandemie kein Rennen in Monte Carlo statt. 2021 kehrte der Zirkus zurück und Leclerc sicherte sich im Qualifying die Pole-Position mit dem ersten Versuch.

Doch der Ehrgeizling überreizte im Casino-GP sein Glück und crashte auf der zweiten schnellen Runde. Die Pole-Zeit blieb ihm zwar, doch die linke Antriebswelle ging kaputt, was Ferrari erst kurz vor dem Rennstart bemerkte und er nicht starten konnte.

Und auch 2022 scheint sein Monaco-Fluch anzudauern. Weil sein in Barcelona kaputt gegangener Motor irreparabel war, überlegt Ferrari ein gebrauchtes Triebwerk einzubauen. Und auch damit muss es Leclerc erstmal unfallfrei durch den Leitplanken-Dschungel schaffen. Sky-Experte Ralf Schumacher (46) prophezeit: „Leclerc macht so viele Fehler, da würde ich an Ferraris Stelle ein paar mehr Ersatzteile mitnehmen.“

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