Formel-Start in Spielberg Bittere Enttäuschungen für Mick und David Schumacher

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Nach seinem Fahrfehler vom Hauptrennen musste sich Mick Schumacher im Sprintrennen durchs Feld kämpfen.

Spielberg – Enttäuschung für Mick Schumacher (21) zum Formel-2-Auftakt in Spielberg. Nach seinem per Fahrfehler verschenkten zweiten Platz im Hauptrennen kam er im Sprintrennen nicht über den siebten Platz heraus. Nur zwei WM-Punkte, viel zu wenig für die eigenen Ansprüche von Michael Schumachers (51) Sohn. Mick wollte um den Titel mitfahren, um sich für die Formel 1 zu qualifizieren.

„Ich ärgere mich sehr über mich selbst, dass ich ein mögliches Podium verschenkt habe“, sagte Schumacher: „Das Rennen lief bis zu diesem Zeitpunkt fast perfekt, auch unsere Strategie passte perfekt. Deshalb muss ich die positive Seite sehen: Was die Geschwindigkeit angeht, sind wir ganz vorne mit dabei.“

Felipe Drugovich gewint Sprintrennen

Das Sprintrennen gewann souverän der Brasilianer Felipe Drugovich (20) vor dem Schweizer Louis Delétraz (23), Micks Erzrivalen Dan Ticktum (21) und seinem Prema-Teamkollegen Robert Shwartzman (20).

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Vom elften Startplatz verbesserte sich Mick in den ersten Runden auf neun, auch begünstigt durch den technischen Ausfall von Giuliano Alesi (20).

Schönes Manöver gegen Ferrari-Junior

In der Safety-Car-Phase verabschiedete sich auch noch sein Ex-Teamkollege Sean Gelael (23). Nach dem Re-Start schnappte sich Mick den Vortagessieger und Ferrari-Junior Callum Ilott (21) und attackierte den Japaner Nobuharu Matsushita (26).

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Mick Schumacher mit Maske vor dem Formel-2-Rennen in Spielberg

Dann verabschiedeten sich immer mehr Rivalen: Erst krachte Jehan Daruvala (21) dem Italiener Luca Ghiotto (25) ins Heck und wurde bestraft. Dann streikte das Getriebe beim Neuseeländer Marcus Armstrong (19), der auf der Strecke rückwärts ausrollte und die dritte Safety-Car-Phase auslöste.

Mick Schumacher biss sich die Zähne aus

Im Kampf um Platz sechs biss sich Mick am stark verteidigenden Matsushita weiter die Zähne aus, Nach zahlreichen Angriffen innen und außen gab Schumi junior in den Schlussrunden auf und wollte nach dem Kiesbett-Ausritt vom Vortag das Auto offensichtlich erstmal ins Ziel bringen.

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David Schumacher musste in Spielberg mit der einzigen Frau im Feld, Sophia Flörsch, kämpfen.

Enttäuschungen auch für David Schumacher

Auch für Cousin David Schumacher (18) verlief der Formel-3-Auftakt enttäuschend. Samstag musste er sich nach einem Fahrfehler mit Sophia Flörsch (19) um Platz 25 streiten, den er am Ende behauptete. Im zweiten Rennen verbesserte er sich immerhin auf Rang 15, wieder direkt vor Flörsch.

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Besser machte es seine Kerpener Klubkamerad David Beckmann (19), der nach Rang sieben vom Samstag das Rennen anführte, dann aber mit Platz vier vorlieb nehmen musste. Der Bochumer Lirim Zendeli (20) wurde Fünfter.

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