Formel 2 in Silverstone Mick Schumacher nach Inteam-Crash Zweiter

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Nach seinem Inteam-Crash im Silverstone-Sprintrennen verkniff sich Mick Schumacher auf dem Podium das Feiern.

Silverstone – Jetzt passierte auch Mick Schumacher (21) sein erster Inteam-Crash. Der Sohn von Michael Schumacher (51) machte es im Silverstone-Sprintrennen mit seinem Prema-Teamkollegen Robert Shwartzman (20) wie die Ferrari-Feinde Sebastian Vettel (33) und Charles Leclerc (22).

In der 19. Runde griff Schumi junior den Russen an, sie kollidierten, und er vermasselte den sicheren Prema-Doppelsieg. Während Mick immerhin Zweiter hinter Red-Bull-Junior Yuki Tsunoba (20) wurde, fiel Shwartzman auf Rang 13 zurück und verlor viele Punkte im Kampf um den Titel.

Mick Schumacher entschuldigt sich beim Kollegen

„Was macht Mick da?“, schimpfte Shwartzman. Schumi junior sah es andersrum und motzte im Funk zurück, dass er von der Regie überpiept werden musste. Doch später kam die Einsicht und Mick entschuldigte sich bei Shartzman: „Es tut mir leid für Robert."

Mick Schumachers Teamkollege fährt für seinen toten Vater

Auf dem Podium feierte Mick dann auch nicht und räumte ein: „Ich hatte einige kontrollierte Kämpfe mit meinem Teamkollegen. Dann sind wir kollidiert und vom Feld weggekommen. Es ist nicht schön, mit deinem Teamkollegen zusammenzustoßen. Wir hatten den Doppelsieg verdient."

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Mick Schumacher (hinten) kollidierte in Silverstone mit seinem Prema-Teamkollegen Robert Shwartzman.

Die Rennleitung untersuchte den Crash, ließ Mick aber straffrei davonkommen.

Doch von Shwartzman und Prema-Teamchef Rene Rosin musste sich Mick Kritik gefallen lassen. Denn durch seine ungestüme Attacke verschenkte er den sicheren Doppelsieg.

Mick Schumacher profitiert von Reverse-Grid-Regel

Nach dem Pech im Qualifying, wo Mick auf seiner schnellsten Runde von Gelben Flaggen eingebremst wurde, und nur dem siebten Platz im Hauptrennen profitierte er erneut von der Reverse-Grid-Regel (umgedrehte Startreihenfolge) im Sprintrennen.

Formel-2-Jungstar Mick Schumacher klebt das Pech am Rennstiefel

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Am Start zum Formel-2-Sprintrennen führt Mick Schumachers Prema-Teamkollege Robert Shwartzman das Feld an.

Vom zweiten Startplatz machte er direkt Druck auf Shwartzman, musste aber in der „Dirty Air“ auf das Überleben seiner Reifen aufpassen und mehrfach abreißen lassen.

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Formel-3-Europameister Robert Shwartzman mit seinem Siegerpokal in Barcelona

Nach neun Runden meldete Shwartzman dann massive Probleme mit einem lockeren Heck und den Reifen. Der Russe bremste Mick ein, so dass der japanische Red-Bull-Junior Tsunoba (20) aufschließen konnte. 

Der Schlüssel zum Erfolg war aber erneut das Reifenmanagement. Der High-Speed-Kurs in Silverstone erwies sich wie schon bei der Formel 1 in der Vorwoche als Reifenfresser. Beim Dänen Christian Lundgaard (19) platzte bei Vollgas der linke Vorderreifen.

Ärger über Inteam-Crash zwei Runden vor Schluss

In der 19. Runde dann die Mick-Attacke: Er überholte Shwartzman außen, doch beim zu frühen Einlenken traf der Russe ihn hinten am Heck und beschädigte sich den Frontflügel. Mick konnte das Auto auf der Strecke halten, musste aber Tsunoda den Sieg überlassen.

Damit bleibt er in dieser Formel-2-Saison weiterhin sieglos, verbesserte sich in der Gesamtwertung aber auf Rang sieben. Weiter geht es schon kommende Woche mit zwei Rennen in Barcelona.

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