„Wenn ich sein Manager wäre…“ Welche Rolle spielt Mercedes-Teamchef Wolff bei Vettel?

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Sebastian Vettel (l.) und Toto Wolff nach dem Monaco GP 2019. Holt der Mercedes-Teamchef ihn zu Aston Martin?

Budapest – Es ist momentan das spannendste und am heißesten diskutierte Thema im Fahrerlager der Formel 1: Geht Ex-Weltmeister Sebastian Vettel (33) in der nächsten Saison für Aston Martin (jetzt noch Racing Point) an den Start? Und welche Rolle spielt Mercedes-Teamchef Toto Wolff (48) dabei?

Toto Wolff hat Anteile bei Aston Martin

Als Vettels Aus zum Saisonende bei Ferrari verkündet wurde, flirtete Wolff ein wenig: „Mit Blick auf die Zukunft sind wir in erster Linie gegenüber unseren aktuellen Mercedes-Fahrern Lewis Hamilton und Valtteri Bottas zu Loyalität verpflichtet, aber wir können diese Entwicklung natürlich nicht außer Acht lassen.“

Eine Absage, kam erst Wochen später durch Daimler-Boss Ola Källenius (51). Nun könnte es sein, dass Vettel zu so etwas wie dem B-Team von Mercedes gehen wird – bei dem Wolff aber auch eine Rolle spielt.

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Der Mercedeschef hat einen 0,95-prozentigen Anteil an dem Unternehmen Aston Martin, das im kommenden Jahr als Nachfolger von Racing Point in der Formel 1 durchstarten will.

Mercedes auf bestem Weg zum nächsten WM-Titel

Der Österreicher ist zusätzlich auch Anteilseigner des Mercedes-Teams. Es ranken sich um ihn immer Spekulationen, dass er an die Spitze der gesamten Formel 1 rücken könnte. Bevor Wolff zur Saison 2013 zu Mercedes kam, hatte er in der Finanzbranche bereits Millionen verdient. Bei den Silberpfeilen formte er ein seit 2014 praktisch unschlagbares Team in der Königsklasse des Motorsports.

In diesem Jahr kann sich der Werksrennstall auf dem Weg zum siebten Konstrukteurstitel und siebten Fahrertitel in Serie wohl nur selbst stoppen. Doch das dürfte ihnen unter Wolffs Führung nicht passieren.

Toto Wolff: „Wenn ich der Manager von Sebastian Vettel wäre…“

Und Vettel? Der erklärte im Fahrerlager des Großen Preises von Ungarn zu seinem Kontakt mit Aston Martin, dass es gar keiner Initiative von irgendjemandem bedurft habe, also auch nicht von Wolff, der mit Teammitbesitzer Lawrence Stroll (61) allerdings gut befreundet ist. Vor einigen Tagen hatte Wolff auch mal ein wenig darüber sinniert, wie es wäre, wenn er den 33-jährigen, viermaligen Weltmeister Vettel managen würde.

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„Wenn ich der Manager von Sebastian wäre, würden wir sicher sehr gut miteinander auskommen“, meinte er. „Aber ich bin nicht sicher, ob ich ihm damit Gutes tun würde. Ich bin nicht sicher, dass die Teams, die in Frage kommen, dann so gern mit mir diskutieren.“

Beim ersten Training am Freitag waren die Mercedes mal wieder am schnellsten (Hamilton vor Bottas und Verstappen). Beim zweiten Training hatte dann Vettel die schnellste Zeit gesetzt (vor Bottas und Sainz). Allerdings hatten bei regnerischen, wechselhaften Bedingungen einige Fahrer keine ernsthaften Zeiten gefahren.

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