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Störfeuer im Titelkampf Hamilton-Helfer Bottas schießt gegen Red „Bullshit“ zurück

Barcelona – Die Formel 1 dreht im roten Bereich. Schon vor dem 4. WM-Lauf in Barcelona (Sonntag, 15 Uhr, RTL & Sky) heizen zahlreiche Störfeuer den Titelkampf zwischen Mercedes-Weltmeister Lewis Hamilton (36) und Red-Bull-Heißdüse Max Verstappen (23) an. Und dabei droht der umstrittene Valtteri Bottas (31) zum Kollateralschaden zu werden.

  • Formel 1: Neue Streitigkeiten zwischen Mercedes und Red Bull
  • Valtteri Bottas heizt Zoff der Spitzenteams weiter an
  • Lewis Hamilton und Max Verstappen liefern sich WM-Kampf

Mercedes und Red Bull sind sich schon seit 2014 in herzlicher Abneigung verbunden. Auch weil sich Silberpfeil-Teamchef Toto Wolff (49) und Red-Bull-Rivale Christian Horner (47) sowie Sportchef Dr. Helmut Marko (78) spinnefeind sind.

Vergiftete Atmosphäre zwischen Mercedes und Red Bull in der Formel 1

Gegenseitige Schummel-Vorwürfe vergiften die Atmosphäre über den Strecken, wo sich Verstappen nun endlich dank einer letzten PS-Spritze des scheidenden Lieferanten Honda mit Lewis Hamilton auf Augenhöhe duellieren darf.

Der Funke, der das Pulverfass zum Explodieren brachte, war, als Red Bull für die eigene Motorenschmiede in Milton Keynes sechs hochrangige Mercedes-Ingenieure abwarb. Doch das Silber-Imperium schlug in Portimao zurück.

Da beschwerte sich Dr. Marko über eine Qualifying-Blockade der Mercedes-Kundenautos McLaren (Lando Norris) und Aston Martin (Vettel) gegen Verstappen. Sein Intimfeind Wolff verspottete ihn daraufhin als „Grumpy“.

Der zündet nun die nächste Eskalationsstufe und macht Hamiltons Edelhelfer schlecht: „Bottas ist im entscheidenden Moment doch nicht so stark und hat schwächere Tage, wie man in Imola gesehen hat.“

Formel 1: Valtteri Bottas fährt bei Mercedes den Erwartungen hinterher

Da war Valtteri Bottas nur von Platz acht gestartet und mit dem schnelleren George Russell (23) gecrasht. Danach zeigte er dem schimpfenden Mercedes-Junior den Stinkefinger. In Portimao konnte Bottas seine erste Pole-Position nicht in den ersten Saisonsieg ummünzen und musste nicht nur Hamilton, sondern auch Verstappen vorbei lassen.

Bottas_Russell_Imola

Valtteri Bottas (im Auto) und George Russell gerieten beim zweiten Saisonrennen der Formel 1 in Imola am 18. April aneinander.

Deshalb kochen nun wieder Gerüchte hoch, Teamchef Wolff würde Bottas aus Sorge um den achten Titel in Serie bald durch Russell ersetzen. Der deutsche Williams-Teamchef Jost Capito (62) könnte sich dagegen nicht wehren, er weiß: „Wenn George vom Ende er Boxengasse ganz nach vorne wechseln kann, muss er es machen, sonst wäre er ja kein Rennfahrer.“

Valtteri Bottas hat keine Angst vor vorzeitigem Formel-1-Aus bei Mercedes

Da platzt Bottas der Kragen. „Bullshit“ seien diese Gerüchte, schimpft er, „weil ich weiß, dass ich nicht mitten in der Saison ersetzt werde. Wir als Team tun so etwas nicht.“ Er hat auch einen Urheber ausgemacht: „Ich denke, es gibt nur ein Team in der Formel 1, das so etwas tut.“

Damit meint er Red Bull, das bereits zwei Fahrer während der Saison auswechselte: 2016 beförderte Horner nach nur vier Rennen Verstappen von Toro Rosso, nachdem Torpedo-Russe Daniil Kwjat (27) zweimal Vettel abgeschossen hatte.

Und 2019 vollführte er diese Rochade mit Pierre Gasly (25) und Alexander Albon (25). Auch der Thailänder wurde durch Sergio Perez (31) ersetzt, doch auch der Mexikaner war in den ersten drei Rennen der Formel 1 bisher noch keine echte Hilfe für Verstappen. Man darf gespannt sein, ob sich der Zoff auch auf der Strecke fortsetzt.

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