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Hat sich Vettel verpokert? Bottas: „Mercedes beschäftigt sich nicht mit Seb“

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Übernimmt Sebastian Vettel (r.) das Cockpit von Valtteri Bottas?

Silverstone – Die Trennung von Sebastian Vettel (32) und Ferrari zum Saisonende bleibt das beherrschende Thema in der Formel 1. Natürlich in Maranello, wo sich Ferrari-Teamchef Mattia Binotto (50) mit der Außenwirkung seiner Pinocchio-Geschichte über die Gründe für die Trennung beschäftigt.

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Ferrari-Teamchef Mattia Binotto wird mit seiner Darstellung der Vettel-Trennung zum Pinocchio.

Aber auch beim Mercedes-Test für den WM-Start am 5. Juli in Spielberg in Silverstone. Da wurde Lewis Hamiltons (35) Edelhelfer Valtteri Bottas (30) von Sky gefragt, ob er Sorge habe, durch Vettel ersetzt zu werden.

Valtteri Bottas hat keine Angst vor Sebastian Vettel

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Tut er offenbar nicht. Bottas sagte: „Wir waren die ganze Zeit sehr ehrlich miteinander über die Vertragssituation, und ich habe die klare Auskunft erhalten: Nein, sie beschäftigen sich nicht mit Seb.“

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Problem: Das stimmt so nicht. Denn natürlich beschäftigen sich Mercedes-Teamchef Toto Wolff (48) und Daimler-Boss Ola Källenius (50) mit Vettel. Doch ob der Vierfach-Weltmeister im Zuge des geplanten Verkaufs des Werksteams den Platz von Bottas bekommt, ist weiter fraglich. Es ist möglich, dass er unter der Führung der (Allein-)Gesellschafter Wolff und Lawrence Stroll (60) doch nicht zum Zuge kommt und sie mit Hamilton und Bottas noch einmal verlängern. Dann hätte sich Vettel mit seiner Ablehnung des Ferrari- und McLaren-Angebots verpokert und zwischen alle Stühle gesetzt.

Formel 1: Sebastian Vettel schweigt

Vettel schweigt zu all dem. Der degradierte Ex-Weltmeister will wohl erst beim Neustart in Spielberg seine Version der Trennungsgeschichte erzählen – ihm liegt eine Anfrage vom Red-Bull-Sender ServusTV für den „Talk im Hangar7“ vor. Allerdings sieht Noch-Arbeitgeber Ferrari dies mit Argwohn und hat noch nicht zugestimmt.

Da taucht die Frage auf: Sollte sich Wolff gegen Vettel entscheiden, könnte der dann zu Red Bull zurückkehren? Ein Comeback hatte Sportchef Dr. Helmut Marko (76) eigentlich ausgeschlossen: „Wir haben bestehende Verträge mit Max Verstappen und Alexander Albon. Und wir können uns zwei Topstars gar nicht leisten.“

Was man angesichts der 100-Millionen-Schenkung von Milliardär Dietrich Mateschitz (76) für RB Leipzig kaum glauben mag. Und auch die These, dass Verstappen und Vettel ein zu explosives Gespann wären, ist längst nicht in Stein gemeißelt.

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