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Ferrari-Defekt bei Test macht Angst Vettels Familie sah den bösen Crash

imago: Vettel-Unfall-Barcelona

Formel-1-Fahrer Sebastian Vettel baute einen heftigen Unfall.

Barcelona – Da stockte Norbert und Fabian Vettel im Ferrari-Zelt der Atem. Vater und Bruder von Sebastian Vettel (31) sahen auf den Monitoren den bösen Crash (hier mehr lesen) mit an, als der Ferrari-Star in Kurve 3 mit Tempo 200 in die Barriere einschlug.

Zwar blieb Vettel zum Glück unverletzt, doch der Defekt an seiner neuen Roten Göttin macht Angst. Super-schnell, aber auch anfällig – das ist die Sorge bei Ferraris Jagd auf Serien-Weltmeister Mercedes!

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Bereits tags zuvor hatte der ehrgeizige Teamchef Mattia Binotto (49) Probleme mit dem Kühlsystem des neuen SF90, die untersucht werden mussten und zwei Stunden wertvolle Testzeit kosteten.

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Imago: Vettel-Familie

Norbert Vettel (M.) telefoniert, während Sohn Fabian und Pressesprecherin Britta Röske auf Nachrichten von Sebastian warten.

Vettel blieb zum Glück unverletzt, doch die Unfallursache machte ihm Sorgen. „Ich hatte ich keine Chance mehr, das Auto weiter um die Kurve zu lenken. Ich konnte nur noch verlangsamen und bin dann doch unsanft eingeschlagen“, sagte er – und mutmaßte: „Ich sehe ja nicht viel von der Aufhängung, aber vorne links ist irgendwas passiert.“

Linke vordere Felge war defekt

Seine Vermutung bestätigte Ferrari erst gestern: Die linke vordere Felge war defekt. Sie sei in Kurve 3 von einem Objekt getroffen und dabei dermaßen beschädigt worden, dass der Druckverlust im Reifen das Auto unlenkbar gemacht habe.

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Durch den Unfall verlor Ferrari wichtige Zeit. Fast sechs Stunden stand das Auto in der Box, ehe Vettels neuer Teamkollege Charles Leclerc (21) wenigstens noch eine Installationsrunde fahren konnte.

Charles Leclerc war erst später auf der Strecke

Gestern fuhr Leclerc erst 45 Minuten nach Testbeginn auf die Strecke. Der Monegasse bestritt den kompletten Tag, Vettel hat dann zum Abschluss der Testfahrten den gesamten Freitag zur Verfügung.

Während alle auf Vettels ersten Ferrari-Titel hoffen, fährt Bruder Fabian fremd: Er pilotiert im ADAC GT Masters einen Mercedes-AMG (550 PS). „Ich bin megahappy und ein bisschen aufgeregt, fühle mich aber zu 100 % bereit dafür.“

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