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Formel 1 Nach Auto-Update: Zeigt Vettel in Spanien erstmals sein wahres Gesicht?

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Sebastian Vettel landete am ersten Trainingstag der Formel 1 in Spanien am Freitag (7. Mai) auf Rang elf.

Barcelona – Binnen einer Woche macht die Formel 1 den Iberien-Doppelpack perfekt. Nach dem Rennen in Portugal am 2. Mai steigt schon am kommenden Wochenende auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona (Sonntag, 9. Mai, 15 Uhr) das vierte Rennen der Saison.

  • Formel 1: Grand Prix von Spanien in Barcelona (Sonntag, 15 Uhr)
  • Mick Schumachers Teamkollege Nikita Mazepin weiter schwer unter Beschuss
  • Sebastian Vettel überzeugt am ersten Trainingstag der Formel 1

Im Titelrennen zwischen Lewis Hamilton (36) und Max Verstappen (23) steht das nächste heiße Duell an, für Sebastian Vettel (33) geht es im vierten Rennen um den ersten Punktgewinn. Mick Schumacher (22) will im unterlegenen Haas weiter das Maximum herausholen. Lesen Sie hier alle wichtigen Entwicklungen bis zum Grand Prix von Spanien am 9. Mai.

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Sebastian Vettel überzeugt im Freien Training der Formel 1 in Spanien

Sebastian Vettel (33) hat einen soliden Test für den Kampf um die ersten WM-Punkte beim Großen Preis von Spanien absolviert. Im freien Training am Freitag fuhr der viermalige Weltmeister im Aston Martin (1:18,947 Minuten) auf den elften Rang. Dabei war Vettel rund zwei Zehntelsekunden schneller als sein kanadischer Teamkollege Lance Stroll (22).

Die Upgrades am Unterboden, die an Vettels Wagen vorgenommen worden waren, erwiesen sich offenbar als hilfreich. Der Heppenheimer, dessen Auto überzeugender wirkte als bei den bisherigen drei Saisonrennen der Formel 1, landete etwa vor den beiden zuletzt starken McLaren. Fehlerfrei blieb Vettel trotzdem nicht. Im ersten Training beschädigte er den Frontflügel an den Randsteinen in Kurve sieben.

Den ersten Schlagabtausch der WM-Favoriten entschied Lewis Hamilton (36) klar für sich. Der Rekordweltmeister im Mercedes fuhr in 1:18,170 Minuten Bestzeit. Die Red Bulls um WM-Herausforderer Max Verstappen (23) hatten Probleme. Der Niederländer (1:18,785) belegte nur Rang neun.

Mit den gewohnten Schwierigkeiten des unterlegenen Haas kämpfte vor dem vierten Saisonrennen (Sonntag, 15.00 Uhr/Sky und RTL) Rookie Mick Schumacher.

Der 22-Jährige war als 19. immerhin wieder schneller als sein Teamkollege Nikita Mazepin (22). Der Russe offenbarte abermals große Anpassungsprobleme in der Formel 1. Mazepin landete gleich zu Beginn der ersten Session nach einem Fahrfehler im Kiesbett, konnte das Training aber fortsetzen.  

Weiter viel Spott für Nikita Mazepin für bisherige Auftritte in der Formel 1

Auf Ratschläge von Mick Schumacher (22) ist Nikita Mazepin (22) nicht angewiesen - dabei könnten sie durchaus hilfreich sein. Geradezu vorgeführt wurde der Russe von seinem aufstrebenden deutschen Formel-1-Teamkollegen zuletzt in Portugal. Am Ende des Rennens trennte die beiden Haas-Rookies mehr als eine Minute. Immerhin: Die Überrundung durch Schumacher blieb Mazepin erspart.

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Nikita Mazepin, hier am 17. April beim Rennen in Imola, fremdelt im Haas-Boliden bislang noch mit den Herausforderungen der Formel 1.

Die Fans machten sich dennoch lustig, die Kollegen schimpfen über sein amateurhaftes Verhalten im Cockpit. Red-Bull-Pilot Sergio Pérez (31) beschimpfte ihn zuletzt als „verdammten Idioten“.

Mazepin, vom Geld seines schwerreichen Vaters alimentiert, ist bislang ein einziger Fremdkörper in der Königsklasse und den Beweis seiner Formel-1-Tauglichkeit schuldig geblieben.

Inzwischen hat sich ein Hashtag in den Sozialen Medien etabliert: #Mazespin – in Anlehnung an den sich häufig „drehenden“ (englisch: „spin“) Mazepin. Schon jetzt scheint klar: Nur wenn er in den kommenden Rennen ähnliche Fortschritte macht wie zuletzt Teamkollege Schumacher, kann der gescholtene Russe dem Spott ein Ende bereiten.

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