Dämlich-Crash in Runde eins Leclerc rammt Ferrari-Kollege Vettel, Hamilton souverän

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Drama in Kurve drei: Ferrari-Jungstar Charles Leclerc rammt Teamkollege Sebastian Vettel. Die Szene aus Sicht von Alfa-Romeo-Pilot Kimi Räikkönen.

Spielberg – Es ist der nächste Tiefpunkt der Ferrari-Chaoswochen: Das zweite Saisonrennen im österreichischen Spielberg hatte gerade erst begonnen, da war es für die Roten auch schon wieder vorbei. Charles Leclerc (22) rauschte schon in der ersten Runde in Teamkollege Sebastian Vettel (33), demolierte dem Vierfach-Weltmeister in Kurve drei komplett das Heck.

Beide Ferrari mussten an die Box, und dort blieb Vettel dann auch. Sein Wagen war zu schwer beschädigt. Was für ein Desaster für den Heppenheimer, der beim Großen Preis der Steiermark vom zehnten Startplatz ins Rennen gegangen war.

Die Formel 1 twitterte ein Bild des Crashs aus der Sicht von Alfa-Romeo-Routinier Kimi Räikkönen (40).

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Ferrari-Desaster: Charles Leclerc schießt Sebastian Vettel ab

„Ich wollte mich eigentlich aus allem raushalten. Ich habe es gar nicht gesehen. Ich habe nur gemerkt, dass mir jemand ins Auto gefahren ist", erklärte Vettel bei Sky. „Schade, gerade nach letzter Woche wollte ich unbedingt ein Gefühl bekommen. Und das Auto hat sich auch viel besser angefühlt.“

Teamkollege und Crash-Pilot Leclerc probierte es noch mal, doch nur vier Runden später musste auch der Monegasse seinen Wagen abstellen. Leclerc zeigte sich nach seiner Aktion voller Reue: „Ich habe mich bei Sebastian entschuldigt. Ich bin über mich selbst enttäuscht. Ich habe heute einen sehr schlechten Job gemacht. Ich habe das Team hängen gelassen. Es tut mir sehr, sehr leid. Ich hoffe, ich lerne daraus.“

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Ferraris Nullrunde beim zweiten Ösi-Rennen war damit perfekt – ebenso wie das nächste katastrophale Wochenende. „Es ist einfach schade, dass das Rennen schon nach zwei Runden zu Ende ist. Es geht jetzt nicht darum, jemanden zu beschuldigen, sondern wir müssen zusammenstehen“, sagte Ferrari-Teamchef Mattia Binotto (50).

Lewis Hamilton feiert Sieg beim Großen Preis der Steiermark

Vorne holte sich Weltmeister und Pole-Setter Lewis Hamilton (35) überlegen den Sieg im Mercedes, Teamkollege Valtteri Bottas (30) verteidigte allerdings die WM-Führung als Zweitplatzierter.

Dritter wurde Red-Bull-Heißdüse Max Verstappen (22), der sich bis zum Schluss einen erbitterten Kampf mit Bottas lieferte. „Es hat Spaß gemacht“, sagte Verstappen. Vierter wurde sein Teamkollege Alexander Albon (24).

Formel 1: Piloten setzen Zeichen gegen Rassismus

Vor dem Start des zweiten Saisonrennens hatten sich die Piloten erneut mit einer klaren Botschaft gegen Rassismus gestellt.

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Vor dem Start des Rennens zeigten Sebastian Vettel (l.) und Lewis Hamilton erneut klare Kante gegen Rassismus.

So trugen beispielsweise Vettel und Hamilton Shirts mit der Aufschrift „End Racism“ und „Black Lives Matter“.

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