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Neuer Notkalender birgt Risiken Formel 1 schickt Mick Schumacher in Corona-Hotspot

Schumacher-Testfahrt

Mick Schumacher vom Team Haas testet am 29. Januar 2021 auf der Strecke in Fiorano den Ferrari SF71H.

London  – Das Coronavirus wirbelt auch in diesem Jahr den Formel-1-Kalender durcheinander. Nach der Verschiebung des WM-Starts auf den Bahrain-GP (28. März) und des Australien-Rennens auf den 21. November wurde nun der umstrittene Vietnam-GP gestrichen.

  • Das Coronavirus wirbelt den Formel-1-Kalender durcheinander
  • Grand Prix von Portugal wurde eingebettet
  • Sprintrennen sollen eingeführt werden

Dafür schickt Rechteinhaber Liberty Media die Fahrer um Neuling Mick Schumacher (21) am 2. Mai nach Portimao/Portugal. Das wurde am 12. Februar 2021 bekannt.

Kritiker werden sagen: Vom Regen in die Traufe! Portugal ist derzeit Europas größter Corona-Hotspot, das Gesundheitssystem dort ist überlastet. Zudem gelten strikte Quarantäne-Regeln seitens der britischen Regierung.

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Da sieben von zehn Rennställe in Großbritannien angesiedelt sind, müssten sich die Fahrer und Teammitglieder bei einer Rückkehr auf die Insel zehn Tage isolieren.

Dies scheint allerdings zu umgehen zu sein – mit einer „Bubble“ (Blase), wie sie seit Monaten bei fast allen Sport-Events praktiziert wird.

Formel 1 fährt am 9. Mai in Barcelona

Denn eine Woche später (9. Mai) steigt der Spanien-GP in Barcelona. Ein Verbleib des Formel-1-Trosses auf der iberischen Halbinsel würde die Quarantäne-Thematik ausschließen.

Beschlossen werden soll auch die Einfrierung der Motoren-Entwicklung schon ab 2022. Damit sollen Kosten gespart werden und Red Bull die Möglichkeit erhalten, seine Honda-Motoren auch nach dem Formel-1-Ausstieg der Japaner zum Jahresende in Eigenregie einzusetzen.

Formel 1 will Sprintrennen am Samstag einführen

Auch über einen Test der vom neuen Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali (55) vorgeschlagenen Sprintrennen an den Renn-Samstagen herrscht bei den zehn Teams weitgehend Einigkeit. Bei welchen Rennen sie steigen und ob mit Punktevergabe oder nicht, wird noch von einer Kommission geklärt.

Offen gehalten wird ein Zeitfenster vor den Rennen, in dem sich die Formel 1 unter dem Motto #WeRaceAsOne weiterhin für gesellschaftliche Belange einsetzen möchte.

Dies hatte Weltmeister Lewis Hamilton (36) letzte Saison dazu genutzt, um vor jedem Rennen Werbung für die Black-Lives-Matter-Bewegung und dem Kampf gegen Rassismus zu machen.

Hier fährt die Formel 1 im Jahr 2021:

1. Bahrain am 28. März

2. Emilia Romagna am 18. April

3. Portugal am 2. Mai

4. Spanien am 9. Mai

5. Monaco am 23. Mai

6. Aserbaidschan am 6. Juni

7. Kanada am 13. Juni

8. Frankreich am 27. Juni

9. Österreich am 4. Juli

10. Großbritannien am 18. Juli

11. Ungarn am 1. August

12. Belgien am 29. August

13. Niederlande am 5. September

14. Italien am 12. September

15. Russland am 26. September

16. Singapur 3. Oktober

17. Japan am 10. Oktober

18. USA am 4. Oktober

19. Mexiko am 31. Oktober

20. Brasilien am 7. November

21. Australien am 21. November

22. Saudi-Arabien am 5. Dezember

23. V. A. Emirate am 12. Dezember

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