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Renault eingeknickt Wende im Kopier-Streit um „rosa Mercedes“

Mercedes_Racing_Point_Vergleich

Der Mercedes W10 von 2019 und der Racing Point RP20 von 2020. Die beiden Formel-1-Autos gleichen sich wie ein Ei dem anderen.

Spa – Der Kopier-Streit in der Formel 1 um den „rosa Mercedes“ von Racing Point könnte bald beendet sein. Renault kündigte vor dem Belgien-GP an, den Protest gegen die Strafe der FIA-Kommissare (400.000 Euro und 15 Punkte Abzug) zurückzuziehen.

„Die Kontroverse zum Start der Saison sollten wir hinter uns lassen, um uns auf den Rest einer intensiven und einzigartigen Meisterschaft zu konzentrieren“, heißt es plötzlich von Renault-Teamchef Cyril Abiteboul (42).

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Der hatte nicht nur Racing Point das illegale Kopieren des 2019er-Mercedes W10 vorgeworfen, sondern auch den Silberpfeilen das Bereitstellen von Daten oder sogar Modellen. Von den ursprünglich sechs protestierenden Teams bleibt nun nur noch Ferrari übrig.

Ungeklärt ist, ob auch Ferrari und Racing Point, das selbst gegen das Urteil von 400.000 Euro und 15 Punkten Abzug vorgehen wollte, ihre Einsprüche zurückziehen werden. Sollten beide das nicht tun, landet die Angelegenheit vor dem Berufungsgericht des Automobilverbandes FIA.

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Die spannende Frage: Wer darf von wem wieviel kopieren?

In dem Streit geht es generell darum, dass bestimmte Bauteile an den Rennwagen von den Teams selbst entworfen und entwickelt sein müssen. Konkret wurden vor allem von Renault die Bremsbelüftungen der beiden Rennwagen von Racing Point beanstandet.

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Welche Rolle spielt Mercedes-Teamchef Toto Wolff?

Dem früheren Jordan-Team aus Silverstone wird von vielen vorgehalten, mehr oder weniger eine Kopie des 2019er-Mercedes W10 zu sein. Dieser Verdacht erhielt durch die geschäftlichen Beziehungen zwischen Racing-Point-Investor Lawrence Stroll (61) und Mercedes-Teamchef Toto Wolff (48) neue Nahrung.

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