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Formel-1-Debüt am Nürburgring Alfa Romeo lässt Mick Schumacher ans Steuer

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Daumen hoch für die Formel 1: Mick Schumacher in Mugello

Nürburg – Das Formel-1-Debüt von Mick Schumacher (21) steht fest. Schon vor mehreren Wochen hatte der EXPRESS über ein mögliches Freitagstraining im Ferrari-Kundenauto Alfa Romeo vor dem Eifel-GP auf dem Nürburgring (11. Oktober) berichtet.

Nun ist klar: Schumi Junior wird im ersten Training starten und damit erstmals an einem Formel-1-Wochenende teilnehmen.

Mick Schumacher über Formel-1-Debüt: „Ich bin überglücklich“

Mick Schumacher, Teil von Ferrari Driver Academy hatte sich mit starken Leistungen und seiner Führung in der Fahrerwertung der Formel 2 für Großeres empfohlen. Am Nürburgring darf das Ausnahmetalent nun in Antonio Giovinazzis (26) Wagen Platz nehmen.

„Überglücklich“ zeigte sich der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher über die Chance und auch den Ort seines Debüts: „Die Tatsache, dass meine erste Teilnahme an einem Formel-1-Wochenende vor heimischem Publikum am Nürburgring stattfindet, macht diesen Moment noch besonderer.“

Der Youngster dankte dem Rennstall und versprach: „Ich werde mich gut vorbereiten, um für die Mannschaft die bestmögliche Arbeit zu leisten und wertvolle Daten für das Wochenende zu sammeln.“

Alfa-Romeo-Boss Frédéric Vasseur: „Mick ist ohne Zweifel ein großartiges Talent“

Frédéric Vasseur, Teamchef von Alfo Romeo, zeigte sich sehr angetan von Schumacher, der „ohne Zeifel eines der großartigen Talente“ sei. „Er ist offensichtlich schnell, aber auch konstant und reif hinter dem Steuer - Alles Anzeichen eines werdenden Champions“, erklärte der Alfa-Romeo-Boss die Entscheidung des Rennteams.

Der junge Fahrer habe zudem mit seiner Herangehensweise und seinem Arbeitseifer überzeugt.

Mick Schumacher siegte schon auf dem Nürburgring

Zuvor hatten sich schon die Macher des Eifel-Grand-Prix zur Personalie geäußert. „Wir beobachten natürlich die aktuellen Entwicklungen um Mick Schumacher. Hier gab es ja nun die Bestätigung seitens Ferrari, dass er dieses Jahr noch einen Trainingseinsatz bekommen soll. Es wäre natürlich eine unglaublich emotionale Geschichte, wenn dies am Nürburgring passiert. Unsere Rennstrecke war das 'Wohnzimmer' seines Vaters, der hier auch einen eigenen Streckenabschnitt – das Michael-Schumacher-S – bekommen hat“, sagte Ring-Geschäftsführer Mirco Markfort (42).

Der Kölner hofft, beim ersten Formel-1-Rennen seit 2013 (Sieger: Sebastian Vettel) mehr als die zur DTM zugelassenen 2500 Zuschauer auf den Tribünen begrüßen zu dürfen.

Auch Schumi-Oberfan Reiner Ferling (68) freute sich: „Wenn wir vom Kerpener Fanclub an Karten kommen würden, wären wir natürlich dabei, um Mick wie gewohnt zu unterstützen.“ Ein Schumacher-Debüt beim F1-Comeback des Nürburgrings, das ist eine Riesen-Geschichte. Vater Michael feierte auf dem GP-Kurs fünf Siege (1995, 2000, 2001, 2004, 2006). Nach seinem ersten Rücktritt wurde 2007 mit dem „Schumacher-S“ erstmals ein Streckenabschnitt nach einem Fahrer benannt.

Auch Mick siegte schon auf dem Nürburgring, legte 2018 in der Formel 3 mit einem Doppelsieg den Grundstein zum Titel. Die Formel 2, die er vier Rennen vor Schluss mit 22 Punkten Vorsprung anführt, fährt nicht im Rahmenprogramm und so könnte er sich ganz auf sein Formel-1-Debüt konzentrieren.