Konkurrenz für Vettel? Hülkenberg in Gesprächen für Formel-1-Cockpit 2021

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Nico Hülkenberg war in Silverstone bei beiden Rennen für Racing Point im Einsatz.

Barcelona – Nach dem Silverstone-Drama im ersten Versuch veredelte Nico Hülkenberg (32) sein Formel-1-Comeback am Sonntag im zweiten Rennen in Großbritannien.

Mit Platz sieben im Racing Point des an Corona erkrankten Mexikaners Sergio Pérez (30) betrieb Hülkenberg durchaus Eigenwerbung. Er verbesserte damit seine Aussichten auf einen Startplatz in der kommenden Saison. Nach eigener Aussage stehen die Chancen dabei gar nicht schlecht.

Nico Hülkenberg in Gesprächen mit Formel-1-Teams für ein Cockpit in 2021

„Ich führe schon seit geraumer Zeit Gespräche mit den zwei Teams, wo noch was gehen könnte“, ließ Hülkenberg im Gespräch mit „auto motor sport“ durchblicken: „Es gibt eine Chance, aber es wird noch ein bisschen dauern.“

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Dass der Emmericher nach längerer Pause ohne große Anlaufzeit in die Punkte fuhr und im Qualifying sogar starker Dritter wurde, dürfte seine Position bei den Interessenten nicht gerade verschlechtert haben.

Sebastian Vettel und Nico Hülkenberg auf der Suche nach Formel-1-Cockpit

Durch das besiegelte Ferrari-Aus von Sebastian Vettel (33) sind damit noch zwei deutsche Fahrer auf der Suche nach einem Cockpit für die kommende Saison. Immer mehr Teams haben sich in den vergangenen Tagen und Wochen allerdings für andere Fahrer entschieden.

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Sebastian Vettel fühlte sich in Silverstone von Ferrari im Stich gelassen.

Für Vettel hatten sich mit der Vertragsverlängerung von Valtteri Bottas (30) bei Mercedes und dem Mitte Juli verkündeten Comeback von Ex-Weltmeister Fernando Alonso (39) bei Renault zuletzt zwei mögliche Optionen verschlagen.

Sebastian Vettel und Nico Hülkenberg könnten noch bei mehreren Teams unterkommen

Nicht besetzt sind Stand jetzt der zweite Red Bull neben Max Verstappen (22), sowie die beiden AlphaTauri, Alfa Romeo und Haas. Während Vettel im Ferrari nach dem enttäuschenden Saisonauftakt und der Eskalation am Sonntag in Silverstone zumindest weiter im Rampenlicht steht, wird Hülkenberg sich vorerst wohl nicht mehr beweisen dürfen.

Schon beim Rennen am kommenden Wochenende in Barcelona dürfte Pérez nach seiner Corona-Erkrankung ins Cockpit zurückkehren. (bc, sid)

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