Formel 1 Nach Hamiltons irrer Siegfahrt: Angst vor neuen Reifenplatzern

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Lewis Hamilton untersucht nach seiner Sieg-Fahrt im Dreirad-Mercedes den geplatzten linken Vorderreifen.

Silverstone – Mit Plattfuß im Ziel. Das wäre in Anlehnung an den legendären Bud-Spencer-Film zwar ein witziger Filmtitel für Lewis Hamiltons (35) historischen Sieg im Dreirad-Mercedes in Silverstone.

Doch nach den drei Reifenplatzern beim Weltmeister sowie Edelhelfer Valtteri Bottas (30) und McLaren-Pilot Carlos Sainz jr. (25) geht vor dem zweiten Silverstone-Rennen „70 Jahre Formel 1“ (Sonntag, 15.10 Uhr, RTL & Sky) die Angst um.

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An allen drei Autos platzte in den letzten Runden der linke Vorderreifen – wahrscheinlich auch, weil Mercedes und McLaren die ersten Reifenwechsel vorgezogen hatten und selbst die zum Ende hin aufgezogenen harten Reifen völlig abgenutzt waren.

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Lewis Hamilton schleppt sich mit seinem Mercedes-Dreirad zum Heimsieg ins Ziel.

Pirelli-Chef vermutet Überbeanspruchung der Reifen

Das hat Pirelli nach Analyse der geplatzten Reifen auch als Ursache ausgemacht. Sportchef Mario Isola (50): „Der Hauptgrund ist das Zusammenspiel verschiedener Situationen, die zu einer extrem langen Nutzungszeit des zweiten Reifensatzes geführt haben. Das zweite Safety Car hat nahezu alle Teams dazu gebracht, den zweiten Boxenstopp vorzuziehen und einen sehr langen, um die 40 Runden dauernden Stint zu fahren, der mehr als drei Viertel der Renndistanz umfasste. Dies auf einer der anspruchsvollsten Strecken des Kalenders.“

Wie so eine Situation im zweiten Silverstone-Rennen vermieden werden soll, sagte er aber nicht.

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Reifenschäden in Silverstone, das ist auf der High-Speed-Strecke schon immer ein heikles Thema.

Auch Sebastian Vettel war schon Leidtragender

Schon in der Saison 2017 sorgte ein Last-Minute-Reifenplatzer am Ferrari von Sebastian Vettel (33) dafür, dass er Platz vier verlor und nur Siebter wurde.

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In der letzten Runde platzt an Sebastian Vettels Ferrari der linke Vorderreifen und er verliert Rang vier.

Lewis Hamilton war der Nutznießer

Profiteur damals: Ausgerechnet Hamilton, der mit seinem Heimsieg in der WM zu Vettel aufschloss und ihm am Ende den ersehnten ersten Titel im Ferrari entriss.

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