Formel 1 Mick Schumacher vor Gradmesser Barcelona: „Habe noch viel Zeit in mir“

Barcelona – Der Circuit de Catalunya ist DER Gradmesser für die Formel 1. Durch seine verschiedenen Kurventypen gilt: Wer hier schnell ist, ist überall schnell.

  • Formel 1: Grand Prix von Spanien in Barcelona am Sonntag
  • Nächstes Kapitel im WM-Kampf zwischen Lewis Hamilton und Max Verstappen
  • Mick Schumacher will guten Eindruck aus Portugal in Spanien bestätigen

Deshalb wird der Große Preis von Spanien (Sonntag, 9. Mai, 15 Uhr, RTL & Sky) richtungsweisend für den WM-Kampf zwischen Lewis Hamilton (36) und Max Verstappen (23), aber auch für den noch mit seinem Aston Martin hadernden Sebastian Vettel (33) und den aufstrebenden Mick Schumacher (22).

Formel 1: Max Verstappen freut sich auf neues Duell gegen Lewis Hamilton

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Nach dem durch eine angebliche Mercedes-Blockade im Qualifying verlorenen Sieg in Portimao hofft Verstappen, dass er gegen Hamilton bei Siegen (1:2) und Punkten (61:69) ausgleichen kann.

„Portimao war eine Mercedes-Strecke, Barcelona kann gut für uns werden. Ich erwarte echte Pace“, sagte Verstappen, der Mercedes trotzdem „wieder sehr schnell“ erwartet: „Es wird eng.“

Verstappen_Hamilton

Lewis Hamilton (v.) und Max Verstappen, hier beim Rennen in Portugal am 2. Mai, lieferten sich in der noch jungen Saison der Formel 1 bereits mehrere packende Duelle.

Die Rad-an-Rad-Duelle mit Hamilton findet er „cool“: „Ans absolute Limit und trotzdem dem Gegner vertrauen zu können.“

Mick Schumacher will im vierten Rennen der Formel 1 weitere Fortschritte machen

Hamilton, dessen Duelle mit „Silberfeind“ Nico Rosberg (35) oder Vettel mitunter unfair wurden, gab das Kompliment zurück: „Wir fahren beide sehr, sehr hart, aber fair. Das macht großen Rennsport aus. Ich denke, wir haben beide nicht die Absicht, dass es auf der Strecke noch dichter wird.“

Rempeleien will auch Mick Schumacher aus dem Weg gehen, aber sich nach seinem ersten Überholmanöver gegen Nicholas Latifi (24) weiter nach vorne kämpfen.

„Wir wissen, dass ich noch recht viel Zeit in mir habe“, sagte der Haas-Jungstar. Auf die EXPRESS-Frage, welchen Fahrer er sich als nächsten vorknöpfen wolle, wollte er sich noch nicht festlegen: „Lasst uns erstmal das Freitagstraining abwarten, dann können wir uns ein konkretes Ziel setzen, wer in Reichweite ist und wer nicht.“

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