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GP von Ungarn Bestes Vettel-Ergebnis, aber Demütigung von Hamilton

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Sebastian Vettel fuhr in Ungarn sein bestes Rennergebnis in der bisherigen Saison ein.

Budapest – Sebastian Vettel (33) konnte dank seines bisher besten Qualifyings (Startplatz fünf) auch sein bisher bestes Rennergebnis der Saison einfahren. Der Heppenheimer fuhr auf Platz sechs, musste sich aber trotzdem von Rennsieger Lewis Hamilton (35) demütigen lassen.

Sebastian Vettel auf Platz sechs, Charles Leclerc nur elfter

Hamilton überrundete Vettel einige Runden vor Schluss, ging dann aber nochmal an die Box und überrundete den Heppenheimer prompt ein zweites Mal.

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Das zeigt einmal mehr, dass der Ferrari in dieser Saison maximal noch ein Mittelfeldauto ist. Trotzdem zeigte Vettel eine starke Leistung in seiner Roten Gurke, fuhr auf einen guten sechsten Platz. Sein Teamkollege Charles Leclerc landete außerhalb der Punkte auf Platz elf.

Sebastian Vettel: „Mercedes fährt in einem eigenen Universum“

Vettel schöpfte nach desolaten Spielberg-Tagen neue Hoffnung. „Es war ein besseres Wochenende als zuletzt, aber wir haben noch viel Arbeit vor uns“, sagte Vettel: „Mercedes fährt nicht auf einem eigenen Planeten, sondern in einem ganz anderen Universum.“

„Ob ihr es glaubt oder nicht, ich musste trotzdem Gas geben“, sagte Hamilton: „Es ist eines meiner Lieblingsrennen, ich habe fast mein eigenes Rennen fahren können. Aber ohne dieses Team und dieses Auto hätte ich es nicht geschafft. Die letzten beiden Rennen war alles fantastisch, auf den Punkt.“

Schreck-Moment für Max Verstappen

Mit seinem achten Sieg auf dem Hungaroring erreichte Hamilton eine weitere Bestmarke von Michael Schumacher: So viele Erfolge auf derselben Strecke waren zuvor nur dem Rekordweltmeister aus Kerpen in Magny-Cours/Frankreich gelungen.

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Max Verstappen fuhr noch vor dem Start des Rennens in die Wand.

Max Verstappen (22), der vor Valtteri Bottas (30) Zweiter wurde, hatte zudem einen Schreck-Moment vor dem Rennen. Wie immer fuhr der Niederländer rund 20 Minuten vor dem Rennen aus der Box raus, um in in die Startaufstellung zu fahren. Also komplett ohne Druck.

Max Verstappen bedankt sich bei Mechanikern

Die Strecke war nass, alle Fahrer starteten auf Intermediates (Reifen für leichten Regen). In der drittletzten Kurve kam Verstappens Red Bull auf dem Weg ins „Grid“ (Startaufstellung) ins Rutschen und knallte in die Streckenbegrenzung.

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Der 22-Jährige fuhr sich die Nase kaputt, aber auch die Radaufhängung. Die Mechaniker schoben ihn in die Startaufstellung und mussten den Wagen vor dem Start schnell reparieren – was auch gerade so gelang.

„So wollte ich das Rennen natürlich nicht starten. Die Mechaniker haben einen unglaublichen Job gemacht. Ich weiß gar nicht wie sie das geschafft haben. Ich hoffe ich konnte ihnen was zurückgeben“, sagte Verstappen nach dem Rennen.

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