Formel-1-Weltmeister Hamilton fährt fremd und spricht über Ferrari-Wechsel

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Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton zeigt bei der FIA-Gala in Paris seine sechste WM-Trophäe.

Valencia – Nach der Weltmeister-Feier in Paris erfüllt sich Formel-1-Champion Lewis Hamilton (34) am Montag den nächsten Traum.

Der Brite tauscht in Valencia seinen Mercedes-Silberpfeil gegen das Renn-Motorrad von MotoGP-Legende Valentino Rossi (40). Auf der Teststrecke Ricardo Tormo wird Hobby-Motorradfahrer Hamilton erstmals eine Rennmaschine fahren.

Lewis Hamilton ist Hobby-Motorradfahrer

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Während seine private MV Agusta Brutale 800 RR LH44 mit ihren 140 PS bis auf Tempo 244 km/h beschleunigt, fährt Rossis Yamaha M1 mit ihren 240 PS und 360 km/h in einer anderen Dimension.

Hamilton freut sich: „Ich bin super aufgeregt, das Gefährt mit einer Legende wie Valentino Rossi zu tauschen.“

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Lewis Hamilton machte auf seiner MV Agusta Dragster Burnouts im Monaco-Fahrerlager.

Valentino Rossi in Schumis Ferrari konkurrenzfähig

Der „Dottore“ hat dagegen schon Formel-1-Erfahrung. Im Jahr 2004 testete er in Fiorano erstmals den Ferrari F2004 von Michael Schumacher (50) – und war sofort konkurrenzfähig.

Weltmeister Schumi hatte eine Rundenzeit von 1:11,640 Minuten vorgelegt, Rossi schaffte 1:12,362 Minuten – in einer älteren Ausbaustufe.

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Motorrad-Ikone Valentino Rossi testete 2004 erstmals Michael Schumachers Ferrari.

2006 gab es bei Ferrari sogar Überlegungen, Rossi könne den amtsmüden Schumi ablösen und so ließ man ihn dessen 248 F1 (740 PS) testen. Doch dann verpflichtete Präsident Luca di Montezemolo (72) lieber Kimi Räikkönen (40) an der Seite von Felipe Massa (38).

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Nach seinem ersten Formel-1-Rücktritt wagte sich Michael Schumacher aufs Rennmotorrad, auf dem er 2009 schwer stürzte.

Michael Schumacher muss nach Motorrad-Crash absagen

Aber als sich der Brasilianer 2009 in Budapest schwer verletzte und Schumi wegen seiner zunächst verschwiegenen Wirbel-Verletzungen vom Motorrad-Crash im Februar in Cartagena nicht einspringen konnte, überlegte Teamchef Stefano Domenicali (54) Rossi in die Rote Göttin zu setzen.

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Im Jahr 2008 durfte Valentino Rossi noch einmal Michael Schumachers F2008 testen.

Der Italiener erinnert sich: „Ich hätte es mir zugetraut, doch ohne vorherigen Test hat es keinen Sinn gemacht.“ So blamierte sich statt ihm Testfahrer Luca Badoer (48).

Ferrari-Teamchef traut ihm Formel-1-Karriere zu

Rossi gewann 2009 seinen neunten MotoGP-Titel, durfte aber 2010 noch mal den Ferrari F2008 testen. Domenicali damals: „Vale hätte einen hervorragenden Formel-1-Fahrer abgegeben. Aber er hat sich für einen anderen Weg entschieden. Er ist ein Teil unserer Familie. Deshalb wollten wir ihm diese Gelegenheit geben.“

Heute gehört Rossi aber zur „Monster“-Familie und fährt dank des gemeinsamen Sponsors Hamiltons Mercedes W10 (1000 PS, Topspeed 370 km/h). Rossi freute sich nach der Sitzprobe: „Ich denke, dass Lewis und ich Spaß haben werden.“

Lewis Hamilton spricht über Ferrari-Wechsel

Und Hamilton? Fährt der bald auch fremd und wechselt nach 2020 zu Ferrari?

Diese Spekulation hatte der Brite nach zwei publik gewordenen Treffen mit Fiat-Oberboss John Elkann (43) angeheizt: „Ich muss das tun, was für mich das Beste ist. Wandel ist manchmal eine gute Sache.“

Hier lesen: Will sich Lewis Hamilton Ferrari wirklich antun?

Doch eine Woche nach dem WM-Finale will er noch keine Tendenz verraten: „Ich habe noch nicht viel Energie da reingesteckt.“ Über die Feiertage will er im Kreise seiner Familie in England über Ferrari nachdenken.

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