Formel 1 in Spielberg Ferrari-Fiasko: Vettel langsamer als rosa Mercedes-Kopie

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Sebastian Vettel rutschte im Spielberg-Qualifying in seiner roten Ferrari-Gurke abseits der Strecke und nur auf den 11. Startplatz.

Spielberg – Mercedes fährt auch mit seiner neuen Schwarzen Bestie weiter in seiner eigenen Liga. Dagegen erlebte Ferrari zum Start in die Geister-Saison ein Fiasko. Sebastian Vettel (33) scheiterte in seiner Roten Gurke am Top-Ten-Qualifying und startet nur als Elfter ins erste Geisterrennen in Spielberg (Sonntag, 15.10 Uhr, RTL & Sky).

Mamma mia, Ferrari. Die Schluderia baute dem degradierten Altmeister eine Fehlkonstruktion, die sogar langsamer ist als die rosa Mercedes-Kopie von Racing Point. Auch wegen des vom Weltverband FIA verbotenen Schummel-Motors. Sein Ferrari-Feind Charles Leclerc (22) schaffte es gerade so in die Top Ten und startet als Siebter.

Blamage am Tag nach 33. Geburtstag

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Das lag allerdings auch an einem erneuten Vettel-Fehler. Der Altmeister rutschte in seiner Roten Gurke in einer Linkskurve kurz abseits der Piste und warf da die entscheidenden Zehntel weg,

Was für eine Blamage nach der unwürdigen Ausbootung durch Ferrari-Pinocchio Mattia Binotto (50) und einen Tag nach seinem 33. Geburtstag.

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Sebastian Vettel hadert mit Fahrfehler

„Ich dachte, wir wären ein bisschen schneller. Die anderen konnten gegenüber Freitag mehr zulegen als wir. Die letzte Runde war nicht die sauberste, es war nicht gut genug“, haderte Vettel und erklärte seinen Fehler. „Ich hatte Probleme mit der Hinterachse. Mir fehlte das Vertrauen ins Auto. Und der Ausrutscher kostete die entscheidende Zeit, die gefehlt hat.“

Doch trotz des schlechten Startplatzes hofft er, sich im Rennen verbessern zu können: „Morgen ist ein neuer Tag. Im Renntrimm sind wir deutlich schneller. Natürlich ist das kein gutes Ergebnis, aber wir versuchen das Beste draus zu machen.“

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Sebastian Vettel haderte nach der Spielberg-Quali mit seiner Roten Gurke.

Valtteri Bottas schnappt Lewis Hamilton die Pole weg

Aber auch für Weltmeister Lewis Hamilton (35) lief es nicht glatt. Der Mercedes-Superstar musste die erste Pole Position der Saison Helfer Valtteri Bottas (30) überlassen.

Der Finne legte beim ersten Versuch so eine schnelle Runde hin, dass er sich im zweiten Umlauf sogar einen wilden Ausritt über die Wiese leisten konnte.

„Glückwunsch an Valtteri, er hat einen guten Job gemacht. Wir pushen uns alle gegenseitig. Deswegen schaffen wir es immer wieder, vorne zu sein“, gratulierte Hamilton. „Aber es ist ein gutes Ergebnis für unser Team. Die Jungs haben trotz der Corona-Pause einen guten Job gemacht und mir ein tolles Auto gegeben.“

Auch Hamilton staunte, wie langsam die Ferrari wirklich wahren: „Ich habe sie nicht so weit hinten erwartet. Aber ich kenne die Gründe nicht.“

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Weltmeister Lewis Hamilton haderte über seine verlorene Pole Position.

„Pink Panther“ liefern Verstappen heißen Kampf

Hinter den Schwarzen Bestien von Mercedes waren die Pink Panther von Racing Point Lance Stroll (21) und Sergio Perez (30) sowie McLaren-Jungstar Lando Norris (20) sauschnell und lieferten sich ein Duell mit Max Verstappen (22) um Platz drei.

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Sogar Milliardärs-Söhnchen Lance Stroll war in seiner rosa Mercedes-Kopie schneller als Sebastian Vettel.

Doch der „fliegende Holländer“ war am Ende einen Tick schneller und wird dem Mercedes-Duo am Sonntag ordentlich einheizen, um nach den Vorjahressiegen seinen Spielberg-Hattrick perfekt zu machen. Norris schnappte den Pink Panthern dann auch noch Rang vier weg.

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Max Verstappen trägt keinen Maulkorb, sondern eine Maske und will sich im Rennen das Mercedes-Duo schnappen.

„Mad Max“ will den Spielberg-Hattrick

Verstappen kündigte Bottas und Hamilton einen harten Kampf an: „Ja, ich erhoffe mir fürs Rennen einiges. Es soll wärmer werden, das könnte uns in die Karten spielen. Letztes Jahr waren wir auch im Qualifying etwas weiter hinten und ich konnte das Rennen gewinnen. Ich werde es den Beiden so schwer wie möglich machen.“

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