„Wichtig ist nicht nur der Name“ Nächstes Formel-1-Team ist heiß auf Mick Schumacher

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Wohin soll es in Zukunft gehen? Mick Schumacher, hier am 8. Oktober am Nürburgring, hat mehrere Optionen in der Formel 1. Neben Alfa Romeo ist auch Haas an ihm interessiert.

Köln – Die Zukunft von Mick Schumacher (21) schien eigentlich schon geklärt. Der Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher (51) sollte in der neuen Saison ein Cockpit bei Alfa Romeo übernehmen. Doch seine überzeugenden Leistungen in der Formel 2 haben auch das Interesse eines anderen Rennstalls geweckt.

Der US-amerikanische Rennstall Haas hat den Werdegang von Schumacher interessiert verfolgt – und wagt nun den ersten Schritt in Richtung Verpflichtung. „Der Name Schumacher ist einer der größten Namen überhaupt in der Formel 1. Mick fährt auch gut. Wichtig ist aber nicht nur der Name, sondern auch die Leistung“, sagte Teamchef Günther Steiner (55) bei Sport1. Für das Team Haas „wäre er natürlich gut. Wer möchte nicht gern einen Schumacher zurück in der Formel 1 – speziell in der Form, wie er aktuell in der Formel 2 ist?“

Ferrari bestimmt Mick Schumachers Zukunft

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Steiner weiß aber selbst, dass die Zukunft von Schumacher in den Händen von Ferrari liegt, zu dessen Junior-Programm der Formel-2-Fahrer gehört. „Die Entscheidung, wen Ferrari weiterschickt, liegt bei Ferrari, nicht bei uns. Wir können sagen: Wir wollen den oder jenen. Aber ich kenne nicht die Verträge, die Ferrari mit den Junioren hat“, sagte Steiner.

Eine Verpflichtung Mick Schumachers soll dabei für Haas nicht nur ein kurzes Intermezzo sein. Der Südtiroler Steiner plant mindestens für zwei Jahre mit Schumacher. „Eine der Sachen, die ich unbedingt möchte, ist, dass wir die Fahrer des nächsten Jahres auch für 2022 haben, weil da ein komplett neues Reglement in der Formel 1 kommt“, sagte Steiner: „Da sollte man die Fahrer kennen, bevor man mit einem Auto, das so verändert ist, in die Saison geht.“

Nico Hülkenberg auch ein Thema bei Haas

Neben Schumacher ist ein weiterer deutscher Rennfahrer aktuell ein Thema beim amerikanischen Team. Nico Hülkenberg (33) ist mit seiner Rolle als Feuerwehrmann bei Racing Point nicht zufrieden und plant eine dauerhafte Rückkehr in die Formel 1. Seine jüngsten Leistungen als Ersatzfahrer haben ihn auch bei Red Bull ins Gespräch gebracht.

„Ich habe die vergangenen Wochen nicht mehr mit Nico gesprochen. Wir schauen uns alles an, und dann sprechen wir. In der Formel 1 ist Nico sehr respektiert. Wir wissen, was er kann. Aber wir schauen, was das Beste für uns ist“, sagte Steiner: „Wir verhandeln nicht mit Leuten, ohne zu wissen, wo wir hinwollen.“ (sid/ek)

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