Formel 1 in Spielberg Vettel fährt hinterher, Leclerc besiegelt Ferrari-Debakel

Sebastian_Vettel_Spielberg_Qualifying

Sebastian Vettel hatte auch beim zweiten Anlauf in Spielberg zu kämpfen und rettete sich im Qualifying gerade noch in die Top Ten.

Spielberg – Zweimal dieselbe Strecke und dennoch völlig unterschiedliche Bedingungen: Nachdem der Saisonauftakt der Formel 1 am vergangenen Wochenende in Spielberg noch bei bestem Wetter stattgefunden hatte, fielen Training und Qualifying vor dem zweiten Geisterrennen am Sonntag (15.10 Uhr, RTL & Sky)  buchstäblich ins Wasser.

Ferrari_Box_Regen

Nicht nur in der Ferrari-Box hieß es vor dem Qualifying in der Steiermark: Warten auf besseres Wetter.

Wegen starken Regens musste zunächst das dritte freie Training um 12 Uhr verschoben und später ersatzlos gestrichen werden. Das Qualifying startete eine Dreiviertelstunde später und endete für Ferrari und Sebastian Vettel, wie schon in der Vorwoche, mit einem Debakel.

Charles Leclerc verpasst Top Ten, auch Sebastian Vettel fährt im Ferrari hinterher

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War es vergangene Woche noch Sebastian Vettel (33), der als Elfter den Sprung in Q3 verpasste, erwischte es diesmal Teamkollege Charles Leclerc (22), der den zweiten Qualifying-Abschnitt eine knappe Zehntelsekunde hinter Vettel als Elfter beendete.

„Insgesamt waren wir einfach nicht schnell genug, wir sind zu langsam momentan. Daran müssen wir arbeiten“, gestand der ernüchterte Monegasse ein.

Sebastian Vettel als Zehnter enttäuscht und mit neuer Kritik am Auto

Doch auch Vettel, der mit ernüchternden 2,4 Sekunden Abstand zur Bestzeit nicht über Startplatz zehn hinauskam, zeigte unfreiwillig, dass Ferrari der Konkurrenz weder im Trockenen, noch bei widrigen Bedingungen das Wasser reichen kann.

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Vettel: „Ich habe mit mehr gerechnet bei diesen Bedingungen, aber man hat in allen drei Sessions gesehen, dass wir uns unheimlich schwer getan haben. Unter dem Strich waren wir nicht schnell genug, um den Speed der Jungs vorne mitzugehen.“

Mercedes dominiert im Qualifying, Lewis Hamilton souveräner Pole-Setter

Deutlich besser lief es wie schon am vergangenen Wochenende für Mercedes. Mit 1,2 Sekunden Vorsprung auf den zweitplatzierten Max Verstappen (22) düpierte Lewis Hamilton (35) die Konkurrenz und fuhr im Regen allen davon. „Was für eine fantastische Session“, jubelte Mercedes seinem Star-Piloten via Teamfunk zu.

„Was für ein schwieriger Tag. Man sieht kaum was vor einem passiert, aber ich liebe diese Tage“, sagte der Brite nach dem Qualifying.

Nach Platz zwei zum Saisonauftakt steuerte der Weltmeister seine schwarze Bestie diesmal auf die Pole Position, Verstappen und Vettels Ferrari-Nachfolger Carlos Sainz (25) folgten mit deutlichem Abstand.

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