Energie-Hammer in Deutschland Habeck überrascht mit Wende und trifft Entscheidung

Ex-Weltmeister ätzt „Lewis Hamilton tut so, als sei er Jesus“

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Lewis Hamilton zeigt gerne seinen Astralkörper mit den religiösen Tattoos. Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve empfindet das alles als Schauspielerei.

Budapest – Lewis Hamilton (33) fühlt sich auf göttlicher Mission. Erst recht nach seinem „Wunder“-Sieg vom 14. Startplatz in Hockenheim.

Da sprach der Mercedes-Superstar nach dem plötzlichen Wolkenbruch, der den Führenden Sebastian Vettel (31) von der Piste gespült hatte, von „göttlicher Fügung“. (Lesen Sie hier: Ferarri erteilt Sebastian Vettel Sieg-Befehl)

Und er verriet, dass er vor dem Rennen gegen den übermächtig erscheinenden Ferrari „lange gebetet“ habe und „erhört“ worden sei: „Jesus war da.“

Lewis Hamilton trägt ein Jesus-Tattoo

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Das stimmt sogar, trägt der tiefgläubige Brite doch den Gottessohn als Tattoo auf dem Nacken immer bei sich.

Dazu den Spruch „God is love“, eine Marienfigur auf dem rechten Oberarm und ein riesiges Kruzifix auf dem ganzen Rücken.

Gefühlt nach jedem Erfolg sagt Hamilton: „Ich fühle mich gesegnet.“ Und seinen Millionen Instagram-Jüngern sendet er oft biblische Botschaften.

So auch nach seiner Ankunft in Budapest, wo er am Sonntag (15.10 Uhr, RTL) gegen die im Training schnelleren Ferrari und Red Bull wieder auf ein Wunder hofft: „Sende euch allen Liebe aus Ungarn. Let’s go!“

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Jacques Villeneuve und Nico Rosberg üben Kritik

Doch das ganze Gott-Getue ist alles Hokuspokus! Sagen zumindest zwei Ex-Weltmeister, die hinter Hamiltons Fassade schauen: Jacques Villeneuve (47) und Nico Rosberg (33).

„Er porträtiert sich in den Sozialen Medien so, als wäre er selbst Jesus Christus. Er verwechselt die Formel 1 mit Hollywood“, unterstellt Villeneuve Hamilton Schauspielerei.

Der Kanadier bringt auch ein Beispiel: „So wie er sich nach dem Problem im Qualifying neben das Auto gehockt hatte, sah das aus wie die Kreuzigung Christi. Und was er danach gesagt hat, klang wie die Bergpredigt.“

Auch Rosberg kam die Szene, als Hamilton das havarierte Auto anschieben wollte (obwohl laut Reglement verboten) und sich dann hinter der Barriere fassungslos daneben hinkniete, mehr als komisch vor.

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„Ich sehe bei Lewis eine Körpersprache, die für mich völlig neu ist“, sagte sein langjähriger Teamrivale. „Schon in Silverstone habe ich das bemerkt.“

Da hatte Hamilton den Start vermurkst und war nach Vettels Auswärtssieg vor seinen Fans und den obligatorischen Interviews geflüchtet. Rosberg dachte erst, dass es plötzlicher „Unglaube“ sei: „Das habe ich bei ihm noch nie zuvor erlebt.“

„Lewis wird den Titel holen“

Doch dann dämmerte ihm: „Das ist alles ein bisschen Show. Das gehört bei ihm dazu.“

Aber diese Selbstinszenierung mache Hamilton eben auch stark. Rosberg: „Ich denke, dass Lewis den Titel holt. Sebastian hat durch seinen gewaltigen Patzer seinen Heimsieg weggeworfen und nun in der WM schlechte Karten.“

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