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Bei Formel-1-Comeback Zuschauerzahl für den Nürburgring veröffentlicht

Fans Nürburgring

Beim Formel-1-Rennen am Nürburgring (9. bis 11. Oktober), dem „Großen Preis der Eifel“, dürfen 20.000 Zuschauer an die Strecke kommen. Hier ein Foto von Zuschauern am Nürburgring bei der DTM am 20. September 2020.

Nürburg – Die Formel 1 kehrt auf den Nürburgring zurück. Wie die Veranstalter jetzt bekannt gaben, dürfen bis zu 20.000 Zuschauer das Spektakel in der Eifel verfolgen. Auf diese Nachricht haben die Fans sehnsüchtig gewartet.

Nach sechs Jahren Pause nutzten die Macher um Geschäftsführer Mirco Markfort (42) die sich durch die Corona-Pandemie bietende Chance, für den abgesagten Japan-GP einzuspringen. EXPRESS sprach mit dem Nürburgring-Boss bereits vor kurzer Zeit über die Organisation des Formel-1-Comebacks.

Formel 1: So läuft die Fan-Rückkehr am Nürburgring am 11. Oktober 2020

Alles zum Thema Mick Schumacher

Am 11. Oktober steigt nun der erste Große Preis der Eifel und zuvor soll Mick Schumacher (21) ein Debüt geben. Und das alles auch noch vor Zuschauern. Wie viele den Ring-Kampf verfolgen dürfen, erklärt Markfort im Interview.

Wie groß ist die Freude auf das Formel-1-Comeback und das Debüt von Mick Schumacher?

Markfort: Unser Grand Prix am Nürburgring wird ein ganz besonderer. Die Formel 1 gehört aufgrund der Historie und der legendären Geschichten, die sich hier abgespielt haben, zur DNA des Rings dazu. Wenn Mick Schumacher dann auch noch im Wohnzimmer seines Vaters sein Debüt geben darf, wäre das natürlich umso schöner.

Die WM ist allerdings schon wieder so gut wie entschieden. Lewis Hamilton fährt ungefährdet seinem siebten Titel entgegen. Und Ferrari ist mit Sebastian Vettel nur noch ein Trauerspiel. Was für ein Rennen erwarten Sie?

Ein spannendes. Dazu hat hier ja auch immer wieder das Eifel-Wetter beigetragen. Darüber hinaus können zwei Rekorde gebrochen werden. Lewis Hamilton kann sich den Rekord der meisten Grand-Prix-Siege holen und Kimi Räikkönen kann den Rekord der meisten Grand-Prix-Starts einstellen.

Das Formel-1-Rennen ist nicht der Große Preis von Deutschland, sondern wird der erste Große Preis der Eifel. Wieso?

Die Namensrechte des Großen Preis von Deutschland liegen beim AvD, aber unser sportlicher Ausrichter ist der ADAC Nordrhein. Deshalb waren wir hinsichtlich des Namensrechts freier in der Durchführung und haben uns für den Großen Preis der Eifel entschieden. Dieser Titel soll unsere Region in den Mittelpunkt rücken.

Nürburgring_2013_Vettel_Sieg

Sebastian Vettel gewann 2013 das bisher letzte Formel-1-Rennen auf dem Nürburgring.

Damit ist die Eifel nach der Steiermark und Toskana die dritte Region, die einen Grand Prix hat. Wird auch eine Eifel-Flagge gezeigt und -Hymne gespielt?

Nein, die sonstige Darstellung, wie zum Beispiel die Hymne oder die Flagge, wird den nationalen Bezug haben.

Wie ist der Stand mit Hygienekonzept und Zuschauerzahl?

Seit der Zuschauer-Premiere beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix konnten wir das Hygienekonzept bei verschiedenen Veranstaltungen in der Praxis testen. Auch beim zweiten DTM-Rennen am Wochenende dürfen wir 2500 Zuschauer zulassen. Schwerpunkte des Konzepts sind die kontaktlose, personalisierte und sitzplatzgenaue Online-Buchung für die Kontaktnachverfolgung sowie die Kontaktminimierung, die Maskenpflicht, die Hygienestandards und der Abstand vor Ort. Das einwandfreie Verhalten der Besucher hat dazu beigetragen, dass dies sehr gut funktioniert hat. Das hat auch die Genehmigungsbehörde, die Kreisverwaltung Ahrweiler, an den Wochenenden kontrolliert und kam zum gleichen Schluss. Dementsprechend sind wir bezüglich des grundsätzlichen Konzepts sehr gut vorbereitet.

Neuer Inhalt

Mirco Markfort, seit 2016 Geschäftsführer des Nürburgrings, hat die Formel 1 zurück in die Eifel geholt.

Wie viele Fans dürfen sich Hoffnungen auf F1-Karten machen?

Wir können 20.000 Wochenendtickets ausgeben, die wir ab Dienstag stufenweise für verschiedene Tribünen und personalisiert über unsere Internetseite anbieten werden. Dadurch können wir direkt kostengünstige Tickets anbieten und gegebenenfalls auf das aktuelle Infektionsgeschehen reagieren.

Gibt es wegen der limitierten Tribünenplätze Pläne für Public Viewing im Eifeldorf?

Nein, wir konzentrieren uns auf das Thema Zuschauer auf den Tribünen. Das ist so schon in diesen Zeiten ein personal-, kosten- und planungsintensives Unterfangen.

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