Nur Elfter in Silverstone Ferrari blamiert Vettel und fängt Schumi-II-Watschn

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Ferrari-Motorschaden im dritten Training: Frustriert steigt Sebastian Vettel aus seiner Roten Gurke.

Silverstone – Auf der Strecke blamiert Ferrari-Teamchef Mattia Binotto (50) den degradierten Sebastian Vettel (33) mit seiner Roten Gurke. Motorschaden im dritten Training, nur 11. Startplatz im Qualifying zum zweiten Silverstone-GP „70 Jahre Formel 1“ (Sonntag, 15.10 Uhr, RTL & Sky). Eine Schande.

Und hinter den Kulissen blamiert sich Ferrari mit dem Protest gegen die rosa Mercedes-Kopie von Racing Point, in der Nico Hülkenberg (32) sensationell auf Rang drei raste.

Sebastian Vettel über Rote Gurke frustriert

Vettel schaffte es nur auf Platz zwölf, rückte aber aufgrund einer Strafe gegen Renault-Franzose Esteban Ocon (23) wegen Behinderung eines Gegners nachträglich eine Position auf.

Der degradierte Altmeister legt schonungslos offen, wie lahm seine Rote Gurke ist: „Ich habe alles aus dem Auto rausgeholt und war zufrieden mit meinen Runden. Aber mehr war nicht drin.“ Er hofft erneut aufs Rennen: „Unsere Renn-Pace sollte besser sein. Morgen ist ein neuer Tag.“

Einziger Ausweg für Sebastian Vettel: Steig aus dieser Roten Gurke

Dabei schaffte es Binotto-Liebling Charles Leclerc (22) locker in die Top Ten. Doch dann strandete auch der Monegasse nur auf Rang acht.

Valtteri Bottas schnappt Lewis Hamilton die Pole weg

Vorne steht im Jubiläums-Grand-Prix ausnahmsweise nicht Weltmeister Lewis Hamilton (35). Sein mit einem neuen Mercedes-Vertrag ausgestatteter Edelhelfer Valtteri Bottas (30) schnappte dem Briten die Pole Position weg.

Nico Hülkenberg: „Nicht schlecht für einen Rentner“

Sensations-Dritter wurde Hülkenberg in der rosa Mercedes-Kopie von Racing Point. Was für eine Genugtuung nach seinem, durch einen Motorschaden verhinderten, Formel-1-Comeback am Vorsonntag. Hamilton lobte: „Nicht schlecht für einen Rentner.“

Nico Hülkenbergs Formel-1-Comeback geplatzt

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Nico Hülkenberg feiert mit seinen Racing-Point-Mechanikern den sensationellen dritten Startplatz in Silverstone.

Nico Hülkenberg will seinen Podiumsfluch brechen

Jetzt kann er vom dritten Startplatz endlich seinen 177 Rennen andauernden Podiumsfluch brechen. „Das sind wirklich verrückte Tage für mich. Ich bin ehrlich gesagt etwas überrascht, hier zu stehen“, sagt Hülkenberg.

Aber der Emmericher hat „Blut geleckt“: „Ich werde von da vorne natürlich alles geben und werde versuchen, das Auto auf der Strecke halten.“

Bricht Nico Hülkenberg in Silverstone seinen Podiumsfluch?

Ferrari kam mit seinem Schummel-Motor straffrei davon

Mit einem Protest gegen Hülks „Pink Panther“ blamiert sich Ferrari hinter den Kulissen. Dabei war die Scuderia selbst mit seinem Schummel-Motor dank des Geheim-Abkommens mit der FIA straffrei davon gekommen.

Mauschelei mit der FIA wegen Ferraris Schummel-Motor

Der Streit um die Kopier-Affäre eskaliert im Fahrerlager vor den Feierlichkeiten zum 70. Geburtstag der Formel 1 – sehr zum Ärger von Rechteinhaber Liberty Media.

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Der Riss zwischen Ferrari-Teamchef Mattia Binotto und Sebastian Vettel wird immer größer.

Vier Formel-1-Teams protestieren gegen Racing Point

Trotz der Strafe gegen Racing Point (400.000 Euro und Abzug von 15 WM-Punkten) für das illegale Kopieren der Bremsbelüftungen des 2019er-Mercedes W10 fordern die Rivalen Ferrari, Renault, McLaren und Williams eine härtere Bestrafung.

Hammer-Strafe gegen Nico Hülkenbergs Racing-Point-Team

Denn trotz des vom FIA-Delegierten Nikolas Tombazis (52) nach erneuter Prüfung der Bremsbelüftungen festgestellten illegalen Kopierprozesses darf Racing Point sie in dieser Saison weiter nutzen.

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Die Formel-1-Teamchefs Claire Williams, Zak Brown und Mattia Binotto protestieren in Silverstone gegen Racing Point.

„Das ist wie bei einem Eisberg, im Moment handelt es sich nur um die Spitze des Eisbergs“, behauptet Binotto, dass Racing Point noch mehr Teile von Mercedes zum Kopieren erhalten habe als nur die Bremsbelüftungen.

Ferrari-Fiasko: Sebastian Vettel jetzt langsamer als rosa Mercedes-Kopie

Das dementieren Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer (55) und der als Aston-Martin-Teilhaber doppelt verdächtige Mercedes-Kollege Toto Wolff (48).

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Mode-Milliardär Lawrence Stroll gewann Mercedes-Teamchef Toto Wolff als Aston-Martin-Investor.

McLaren-Boss: „Das ist kompletter Mist“

Doch McLaren-Geschäftsführer Zak Brown (48) schimpft über seine künftigen Mercedes-Kollegen: „Sie haben behauptet, den Wagen nur anhand von Fotos kopiert zu haben. Wenn man aber das FIA-Dokument liest, wird klar, dass das kompletter Mist ist.“

Szafnauer schießt zurück: „Ich bin überrascht, wie wenig Zak von Technik versteht. Wir haben die Bremsbelüftungen im Jahr 2018 von Mercedes legal erworben und uns davon für die aktuellen inspirieren lassen.“

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Das Racing-Point-Trio aus Teamchef Otmar Szafnauer, Lance Stroll und Sergio Perez (v.l.) an der rosa Mercedes-Kopie

Ferrari-Teamchef misstraut dem Mercedes-Klüngel

Natürlich misstraut auch Binotto dem Mercedes-Klüngel und fordert die FIA zum Durchgreifen auf: „Es geht um das ganze Konzept des Kopierens. Dürfen wir oder dürfen wir nicht ein ganzes Konzept kopieren.“

Doch auch der Ferrari-Pinocchio fängt sich einen Konter von Szafnauer. Er wirft der Scuderia Schummelei mit den Kundenteams vor: „Haas ist schon 2015 mit einem gebrauchten Ferrari gefahren.“

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Formel-1-Experte Ralf Schumacher im Sky-Studio in München

Ralf Schumacher: „Ferrari sollte die Klappe halten“

Und auch Sky-Experte Ralf Schumacher (45) findet: „Bei der Thematik Racing Point sollte Ferrari die ersten sein, die die Klappe halten.“ Das saß.

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