Deutsches Duo bei Aston Martin Hülkenberg bald Teamkollege von Vettel?

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Hier waren sie noch Konkurrenten: Sebastian Vettel und Nico Hülkenberg, bei einer Pressekonferenz im Juli 2019, könnten bald Teamkollegen werden.

London – Die Formel 1 steht in den Startlöchern! Ende März heulen in Bahrain wieder die Motoren auf, aus deutscher Sicht wird dann alles anders sein. Gibt es in der kommenden Saison wieder ein deutsches Duo? Aston Martin steht kurz davor, eine zusätzliche Verstärkung aus Deutschland ins Team zu holen.

  • Nico Hülkenberg könnte Teamkollege von Sebastian Vettel werden
  • Holt sich Aston Martin den Formel-1-Fahrer in sein Team?
  • Teamchef Otmar Szafnauer ist bereits optimistisch

Eigentlich sind alle Cockpits in der Formel 1 vergeben. Aber Nico Hülkenberg (33) könnte trotzdem noch Teamkollege von Sebastian Vettel (33) werden. Der Emmericher soll Test- und Ersatzfahrer werden und somit mit dem viermaligen Weltmeister ein deutsches Team beim Rennstall aus Silverstone bilden.

Nico Hülkenberg ersetzte 2020 bereits Sergio Perez und Lance Stroll

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2020 sprang Hülkenberg bei Aston Martins Vorgänger-Team Racing Point gleich dreimal für die Corona-erkrankten Sergio Pérez (31) und Lance Stroll (22) ein, machte dabei seinen Job gut. „Wir stehen Nico nahe und sind in Gesprächen. Es könnte gut sein, dass wir ihn als dritten Mann holen. Das wäre für alle fabelhaft“, sagte Teamchef Otmar Szafnauer (56) bei Sky.

Hülkenberg wurden zuletzt immer wieder Außenseiter-Chancen auf ein festes Cockpit in der Formel 1 eingeräumt, er zog aber sowohl bei Alfa Romeo als auch bei Alpha Tauri und Red Bull den Kürzeren. Nun gibt es die Chance als Back-up für Vettel.

Aston Martin-Teamchef Otmar Szafnauer schwärmt von Hülkenberg

„Nico war die logische Wahl, weil er jahrelang für uns gefahren ist und weil jeder weiß, dass man sich auf Hülkenberg verlassen kann“, unterstrich Szafnauer. Der frühere Renault-Pilot sagte: „Ich bleibe mit einigen Ingenieuren in Kontakt, weil ich sie lange kenne. Es sind einige Dinge auch auf mein Feedback hin am Auto gemacht worden. Da will man wissen, was sich tut.“

In bisher 178 Rennteilnahmen für Williams, Force India/Racing Point, Sauber und Renault brachte es Hülkenberg auf über 500 Punkte sowie eine Pole-Position. Einen Podestplatz erreichte er in der Formel 1 noch nie. Geplant ist, dass Hülkenberg nicht bei jedem Rennen vor Ort ist, aber sich in Stand-By befinden soll. Zudem soll er vorher im Simulator das neue Auto kennenlernen und weiterentwickeln. (msw)

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