Immer Ärger mit Bernie Ecclestone tritt gegen Schumi nach und fängt den Weber-Konter

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Viele Jahre sonnte sich Bernie Ecclestone im Erfolg von Michael Schumacher. Jetzt tritt der kleine Brite nach.

Schanghai – Vor dem 1000. Formel-1-Rennen in Schanghai (Sonntag, 8.10 Uhr, RTL & Sky) kommen alle möglichen Ex-Größen zu Wort. Und ein eher kleiner Mann meint nun, gegen Michael Schumacher (50) nachtreten zu müssen: Bernie Ecclestone (88).

Der frühere Formel-1-Chef sieht Schumis große Zeit eher kritisch. „Sein Problem war: Er kannte kein Limit“, wird Ecclestone in „Sport Bild“ zitiert. Das stößt sicher allen Schumi-Fans sauer auf. Und sein Manager Willi Weber (77) gibt Ecclestone Contra.

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Immer Ärger mit Bernie!

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„Das ist blödes Geschwätz von Ecclestone“, sagt Schumis langjähriger Manager Willi Weber auf unsere Anfrage. „Du musst als Rennfahrer ans Limit gehen und manchmal auch darüber hinaus. Das wusste keiner besser als Michael, der so zum erfolgreichsten Rennfahrer aller Zeiten geworden ist. Und das weiß auch Bernie.“

Bernie Ecclestone hat sich „die Taschen voll gemacht“

Jahrelang habe sich „Mr. E“ dank Schumis Ferrari-Erfolgen „die Taschen voll gemacht“ und sich in dessen Erfolg gesonnt. Und nun tritt er gegen Schumi nach, der sich in der Rehabilitation nach seinem tragischen Skiunfall Ende 2013 nicht wehren kann.

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Willi Weber war jahrelang der Manager von Michael Schumacher.

Weber findet: „Das ist stillos. Nachtreten macht man grundsätzlich nicht. Die Jahre, wo Michael in der Formel 1 war, hat er sie in eine ganz andere Position gebracht, wo sie nie war und vielleicht nie wieder sein wird.“

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Als Präzedenzfall nennt Ecclestone Schumis Rammstoß gegen Williams-Rivale Jacques Villeneuve (47) im WM-Finale 1997 in Jerez: „Die Skandale brachten zwar viel Publicity, aber nicht unbedingt die, die wir wollten.“ Wegen des Vorfalls wurden dem Kerpener nachträglich alle WM-Punkte aberkannt.

„Villeneuve hat ihn ja geradezu eingeladen“

Auch Weber will Schumis Rammstoß nicht schönreden, sagt aber: „Der Villeneuve hat ihn ja geradezu eingeladen, ihm reinzufahren.“

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Im WM-Finale 1997 im spanischen Jerez rammte Ferrari-Hoffnungsträger Michael Schumacher (l.) Williams-Rivale Jacques Villeneuve und wurde disqualifiziert.

Der Manager war sogar eingeweiht: „Ich habe Michael gesagt: Wenn du es machst, mach' es richtig. So wie es Alain Prost und Ayrton Senna zigmal vorgeführt haben, im Rad-an-Rad-Duell in der Kurve. Doch dann hat er es halbherzig gemacht, weil er auf gut deutsch gesagt wusste, dass es Scheiße war.“

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Bernie Ecclestone kritisiert auch Schumis Comeback

Auch Schumis Comeback bei Mercedes von 2010 bis 2012 sieht Ecclestone mit gemischten Gefühlen. „Es war gut für die Formel 1, weniger gut für ihn. Aber das meinte ich mit den Limits, die er für sich nicht kannte.“

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Auch beim Mercedes-Comeback an Michael Schumachers Seite: sein langjähriger Manager Willi Weber

Schumi feierte im Silberpfeil zwar keinen Sieg mehr, baute aber das zuvor von Mercedes-Sportchef Norbert Haug (66) kaputt gesparte Team wieder auf und gewann viele Sympathien.

Hier spricht Ex-Mercedes-Sportchef Norbert Haug exklusiv über Schumi.

Willi Weber: „Michael wollte Mercedes zum Erfolg führen“

Auch diese Ecclestone-Kritik findet Weber daneben: „Ich habe Michael eigentlich vom Comeback im Mercedes abgeraten und ihm gesagt: Du kannst nichts gewinnen, nur verlieren. Aber er war einfach von der Idee beseelt, mit seinem alten Freund Ross Brawn Mercedes wieder zum Erfolg zu führen. Und das haben sie mit ihrer Aufbauarbeit ja auch geschafft. Nur die Früchte haben eben Lewis Hamilton und Toto Wolff geerntet.“

Hier schreibt Willi Weber an seinen Freund Michael Schumacher.

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