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„Zunächst komplett ausgeschlossen“ Kohfeldt schockt Werder-Fans mit Trainer-Beichte

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Seit knapp drei Jahren Trainer von Werder Bremen: Florian Kohfeldt, hier beim Spiel gegen Eintracht Frankfurt am 31. Oktober 2020, steht an der Seitenlinie.

Bremen – Gut drei Jahre ist Florian Kohfeldt (38) schon Cheftrainer bei Werder Bremen – dabei wollte er zu Beginn seiner Karriere nie bei den Profis arbeiten.

Florian Kohfeldt wollte kein Trainer werden – bis Werder Bremen fragte

„Das war für mich während meiner Zeit im Leistungszentrum zunächst komplett ausgeschlossen“, sagte Kohfeldt der „Sport Bild“. Doch nach der Entlassung von Alexander Nouri (41) war die Not plötzlich groß an der Weser.

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„Als Frank (Baumann, d. Red.) mich gefragt hat, habe ich nicht mehr gezögert. Es galt nur: Werder fragt mich um Hilfe – also mache ich das!“, sagte Kohfeldt, der von Sportchef Baumann Ende Oktober 2017 zum neuen Chefcoach befördert wurde und am 3. November 2017 erstmals auf der Werder-Bank saß.

Sein schlimmster Moment seitdem: Das 1:3 bei Mainz 05 am 33. Spieltag der vergangenen Saison. Werder verspielte die letzte Chance, sich selbst direkt vor dem Abstieg zu retten.

„Das war ein Spiel, nach dem ich schlaflose Nächte hatte“, sagte Kohfeldt: „Das war mein schwierigster Moment als Werder-Trainer. Ich habe mir viele Gedanken gemacht, wie es weitergehen soll – dabei aber versucht, möglichst schnell Lösungen für das Spiel gegen Köln zu erarbeiten.“

Mit dem anschließenden 6:1 gegen den FC Köln erreichte Werder Bremen die Relegation gegen den 1. FC Heidenheim – und schaffte im Nachsitzen noch den Klassenerhalt. (sid)

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