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Erster Kandidat für Entlassung? Werder-Coach nach Fast-Abstieg „so entspannt wie nie“

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Entspannt vor der neuen Saison: Werder Trainer Florian Kohfeldt beim Testspiel gegen den FC Groningen am 29.08.2020.

Bremen – Werder Bremens Trainer Florian Kohfeldt (37) fühlt sich nach dem Fast-Abstieg und der historisch schlechten vergangenen Spielzeit nicht auf Bewährung. Für viele Fans ist er aber neben Schalkes David Wagner ein Kandidat für die erste Trainerentlassung der neuen Saison.

Bremens Florian Kohfeldt: „Darüber muss ich mir keine Gedanken machen“

Vor dem Start in die neue Saison der Fußball-Bundesliga betonte der Coach im Interview des Onlineportals deichstube.de, dass der Verein in Krisen-Zeiten nicht an ihm festgehalten habe, weil er „so nett und sympathisch“ sei. „Sondern weil er überzeugt von mir ist. Deswegen muss ich mir darüber keine Gedanken machen“, sagte Kohfeldt.

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Der knappe Ligaverbleib mit Werder Bremen in der Relegation gegen Heidenheim sorgte auch dafür, dass sich Kohfeldt eher noch gestärkt sieht. „Es hört sich komisch an, aber ich gehe so entspannt wie noch nie in eine Saison“, sagte er. „Nach dem Urlaub hatte ich das Gefühl: „Hey, du bist da echt durch etwas durchgegangen.“ Und auch wenn das keine populäre Aussage ist, bin ich auch stolz darauf, dass Werder es mit mir durchgehalten hat und dass ich die Situation bewältigt habe.“

Der 37-Jährige warnte vor dem Auftakt gegen Hertha BSC am Samstag (15.30 Uhr/Sky) zudem davor, mit Angst in die neue Runde zu starten und zu sehr in die Vergangenheit zu gucken. „Wenn ich nur denken würde: „Bloß nicht verlieren in den ersten Spielen“, dann dürfte ich diesen Job nicht machen, dann würde ich nicht in den Profifußball gehören“, erklärte er. (dpa)

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