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„Kein Berliner mit Sachverstand“ Ex-Kölner kann Herthas Lehmann-Deal nicht fassen

Hässler

Thomas Icke Häßler (3.v.r.) feierte mit Deutschland den WM-Titel am 8. Juli 1990. Auf dem Foto feiern Andreas Brehme, Pierre Littbarski, Jürgen Klinsmann, Bodo Illgner, Jürgen Kohler (verdeckt) Rudi Völler, Thomas Häßler, Guido Buchwald und Thomas Berthold nach dem 1:0-Sieg über Argentinien im Finale von Rom.

Berlin – Die arme Hertha kommt in dieser Saison einfach nicht zur Ruhe.

Erst die Posse mit der Ernennung von Jürgen Klinsmann (55) zum Trainer nebst dessen stillosem Facebook-Abgang mit Tagebuch-Abrechnung. Dann das skandalöse Kabinen-Video von Stürmer Salomon Kalou (34) mitten in der Corona-Krise.

Und schließlich überraschte Hertha mit der Verpflichtung des eigenwilligen und streitbaren Charakters Jens Lehmann (50) als neues Aufsichtsratmitglied. „Ich sehe dies aktuell als eines der interessantesten Projekte im Fußball“, sagte der Ex-Keeper und Ex-TV-Experte.

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Thomas Häßler: Wieder kein Berliner Junge mit Fußball-Sachverstand

Mit dem Lehmann-Deal sind längst nicht alle einverstanden. Ex-Weltmeister Thomas Häßler (53), der von 1984 bis 1990 beim 1. FC Köln spielte, äußerte sich in der „Bild“ enttäuscht über die Besetzung des Postens durch Herthas Investor Lars Windhorst (43). „Ich verstehe nicht, warum da wieder kein Berliner Junge mit Fußball-Sachverstand genommen wird – davon gibt es doch genug. Die würden Hertha mal gut zu Gesicht stehen“, meinte der gebürtige Berliner „Icke“ Häßler und verwies vor allem auf Pierre Littbarski (60), der auch lange für den 1. FC Köln spielte.

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Unvergessen bleibt auch immer noch das TV-Interview, als Hertha-Legende Axel Kruse (52) gefragt wurde, ob Lehmann Menschen für sich begeistern und hinter sich bringen könne. Damals brach Kruse in Lachen aus: „Natürlich nicht“, sagte er, „das wäre mir neu.“

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