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Nachspiel-Wahnsinn bei Janßen-DebütIngolstadts Torwart trifft gegen Viktoria Köln

Viktoria-Buntic

Ingolstadts Torwart Fabijan Buntic jubelt mit Stefan Kutschke nach seinem Tor gegen Viktoria Köln am 6. Februar 2021.

von Frank Neußer (neu)

Ingolstadt – Ist das bitter für die Viktoria: Wieder kassieren die Kölner in der Nachspielzeit späte Gegentreffer und geben so einen sicher geglaubten Sieg aus den Händen. Viel schlimmer: Binnen weniger Sekunden drehte der FC Ingolstadt einen 0:1-Rückstand in einen Sieg.

  • Viktoria Köln verspielt Führung in Ingolstadt
  • Olaf Janßen feiert ein bitteres Trainerdebüt
  • Ingolstadts Torwart war einer der Torschützen

Und dabei traf am Samstag, 6. Februar 2021, sogar der Torwart der Schanzer. Fabijan Buntic war in der 93. Minute bei einer Ecke mit nach vorne geeilt und erzielte im Nachschuss den Ausgleich. Und es kam noch schlimmer, Caniggia Elva legte den Ball an Torwart Sebastian Mielitz vorbei und sorgte in letzter Sekunde sogar noch für den Sieg der Bayern.

„Es tut unheimlich weh und es fühlt sich brutal leer an. Wir haben viele Dinge richtig gut umgesetzt. Mit dem Einsatz und der Energie hätten wir heute einen Sieg verdient gehabt. Dass ein Torwart ein Tor schießt, kann aktuell nur uns passieren“, haderte Timmy Thiele.

Alles zum Thema Marcel Risse

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Viktoria Köln kassiert Tor des gegnerischen Torwarts

Der Torschütze war dagegen völlig losgelöst: „Ich gehe zum Ball und war verblüfft, dass der Ball vor meine Füße fällt. Normal treffe ich so ein Ding nur zweimal bei zehn Versuchen. Das war der Glaube daran, noch ein Tor zu schießen“, erklärte Buntic.

Der Torwart schickte dann Grüße nach Hause: „Am Anfang der Saison habe ich mit meiner Freundin gesprochen, wenn ich nach vorne gehe, muss ich ein Tor machen. Liebe Grüße nach Hause, ich habe es endlich geschafft. Hat 23 Spiele gedauert, aber jetzt bin ich happy, dass es geklappt hat. Ich hoffe, ich muss nicht mehr nach vorne, aber wenn, dann bin ich bereit, noch mal eins zu schießen

So erlebte Olaf Janßen bei der Rückkehr an die Kölner Seitenlinie einen ganz bitteren Nachmittag. „Manchmal bestraft das Spiel ein Team brutal. Ich habe eine Mannschaft gesehen, die ein Spitzenteam in allen Bereichen gequält hat. Diesen Geist weiterzuleben, da ist jeder verantwortlich. Diesen brutalsten Tiefschlag aushalten und nächste Woche wieder aufstehen, ist jetzt unser Auftrag.“

Vor der Partie hatte der neue Trainer ein gutes Gefühl: „Die Mannschaft hat im Training sehr viel Energie bewiesen. Die ging sogar über den Trainerwechsel hinaus. Die Jungs sind bereit zusammenzuwachsen. Das ist ein gutes Zeichen, denn nur so kann man Erfolg in der Liga haben. Zuletzt war die Viktoria keine Mannschaft und hat die Qualität, die in ihr steckt, nicht zusammen auf den Platz bekommen.“

Die Höhenberger präsentierten sich als Team auch in Ingolstadt. Beim Aufstiegsaspiranten zeigten sich die Gäste mutig und zweikampfstark. Und wurden bereits nach elf Minuten für den hohen Aufwand belohnt. Nach einem tollen Steilpass von Marcel Risse in den FCI-Strafraum nahm Timmy Thiele den Ball direkt an und traf mit seinem vierten Saisontreffer zur Kölner Führung.

Danach entwickelte sich eine Partie mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Die Viktoria hatte Glück, dass Dennis Ayensa seinen Kopfball nur knapp am Pfosten vorbeilegte und Marc Stendera einen Freistoß nur an die Latte lenkte.

Rene Klingenburg verpasst das 2:0 für Viktoria Köln

Auf der anderen Seite traf Rene Klingenburg per Kopf nur den Pfosten. Da war auch ein zweiter Kölner Treffer möglich gewesen.

Nach dem Wechsel war das Spiel nicht mehr so rasant, da die Viktoria sich mehr auf die Defensive konzentrierte und den Hausherren nicht die großen Räume gab. Dafür durften die Gäste munter kontern. Mike Wunderlich musste in der 69. Minute eigentlich den Deckel zu machen, doch der Kapitän hämmerte nur an die Latte. Das rächte sich dann in der Nachspielzeit.

Kurios: Kölns Michael Schultz kassierte in der ersten Halbzeit wegen einer Unsportlichkeit vermeintlich die Gelbe Karte und sah nach der Pause eigentlich seine zweite Verwarnung. Trotzdem durfte der Abwehrspieler auf dem Rasen bleiben. Am Ende stellte sich heraus, dass Patrick Koronkiewicz in den ersten 45 Minuten die Verwarnung von Schiedsrichter Florian Lechner erhielt.

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