Aktuelle Nachrichten aus Köln, der Welt sowie Neues vom Sport und der Welt der Promis.
Abmelden

Verwirrung um Wolf-Abschied: HSV-Bosse widersprechen sich – wildes Gerücht um Ex-Kölner

Neuer Inhalt

Hannes Wolf sitzt zur neuen Spielzeit nicht mehr auf der Bank des HSV. 

Foto:

picture alliance/Friso Gentsch/dpa

Hamburg -

Die Nachricht an sich war wenig überraschend: Der schwer angeschlagene Zweitligist Hamburger SV trennt sich nach der gescheiterten Mission Wiederaufstieg von Trainer Hannes Wolf (38). Das sickerte am Mittwoch durch.

So berichtete die „Bild“, dass Wolf schon nach der 0:3-Niederlage gegen den FC Ingolstadt am 4. Mai mitgeteilt bekommen hat, dass für ihn im Sommer Schluss ist. Das bestätigte Sportvorstand Ralf Becker (48), der dem Coach die Entscheidung mitgeteilt haben will.

Lesen Sie hier: Investor Klaus-Michael Kühne tritt knallhart gegen den Hamburger SV nach.

Trennung von Hannes Wolf scheint längst beschlossene Sache

Einige Zeit später folgte überraschenderweise das Dementi von Klubseite. „Die Aussagen von Bernd Hoffmann am Vortag zum Trainer haben Bestand“, hieß es. „Wir werden erst mit Hannes Wolf reden und dann über ihn“, hatte der Vorstandsboss (56) gesagt.

Laut „Hamburger Morgenpost“ habe Becker gesagt, er sei von der „Bild“ falsch zitiert worden. Er habe Wolf gesagt, dass es für ihn im Sommer „vielleicht nicht weitergehen wird“. Die „Bild“ hat das Zitat im entsprechenden Text auch mittlerweile abgeändert.

Dennoch spricht vieles für eine Trennung nach dem Saisonende. Bezeichnend ist dabei, dass Wolf den „Trauer-Gipfel“ am kommenden Sonntag (15.30 Uhr, Sky) zu Hause gegen den bereits abgestiegenen MSV Duisburg noch coachen „muss“. Über die sportliche Aussagekraft des Spieles gibt es wahrlich keine zwei Meinungen.

Eher dürfte es ein Spießrutenlauf vor dem enttäuschten eigenen Publikum werden.

Neuer Inhalt

HSV-Investor Klaus-Michael Kühne ist stocksauer.

Foto:

imago/Oliver Ruhnke

Sollte Becker tatsächlich aber wie berichtet mit Wolf gesprochen haben, wäre die Vorgehensweise, dem Coach ausgerechnet vor dem wichtigen Spiel gegen den SC Paderborn über sein Aus zu informieren, natürlich mehr als fragwürdig.

Lesen Sie hier: HSV-Legende Uwe Seeler rechnet schonungslos mit seinem Herzensverein ab.

Dieter Hecking und Bruno Labbadia im Gespräch

Als potenzielle Nachfolger für Wolf werden derweil nach wie vor bereits diverse Namen gehandelt – allen voran Dieter Hecking (54), der bei Borussia Mönchengladbach am Saisonende gehen muss. Zu EXPRESS sagt Hecking allerdings: „Es kann gut sein, dass ich auch erst einmal eine Pause einlege und das mal alles sacken lassen.“

Auch Noch-Wolfsburg-Coach Bruno Labbadia (53) und der bei Schalke entlassene Domenico Tedesco (33) galten als Kandidaten – beide haben mittlerweile aber dankend abgelehnt. Auch eine Rückhol-Aktion von Christian Titz (48) war zwischenzeitlich ein Thema.

Ex-Kölner Trainer Markus Anfang im Gespräch

Und auch der Name Markus Anfang (44) kursiert weiter in Hamburg. Was für den Ex-Trainer des 1. FC Köln spricht? HSV-Sportchef Becker machte Anfang bei Holstein Kiel als dortiger Geschäftsführer Sport einst zum Profi-Trainer. Die beiden kennen sich gut...

Lesen Sie hier: Die beste aller Zeiten? – EXPRESS meint: Die Zweite Liga ist eine Mogelpackung!