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Ex-DFB-Stars auf Tokio-Liste Olympia-Entscheidung auch bei Thomas Müller gefallen

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Thomas Müller vom FC Bayern München wird nicht mit dem DFB-Team an den Olympischen Spielen in Tokio teilnehmen.

München – Nun ist es amtlich: Die Olympischen Spiele in Tokio werden ohne Thomas Müller (31) vom FC Bayern München stattfinden. Der Routinier vom deutschen Rekordmeister steht nicht auf der entscheidenden Liste der Nationalen Anti-Doping-Agentur. Das wäre jedoch die Grundvoraussetzung dafür, dass Müller bei den Spielen vom 23. Juli bis 8. August in der japanischen Millionen-Metropole dabei sein kann. Andere Bundesliga-Stars dürfen sich aber noch Hoffnungen machen.

  • Thomas Müller fährt nicht mit deutscher Nationalmannschaft zu Olympia
  • Der Routinier vom FC Bayern München steht nicht auf der Olympia-Liste der NADA
  • Andere Bundesliga-Stars dürfen aber noch auf eine Nominierung hoffen

Thomas Müller steht nicht auf NADA-Liste für die Olympischen Spiele

Müller hatte sein letztes von 100 Länderspielen (38 Tore) am 19. November 2018 in der Nations League gegen die Niederlande (2:2) absolviert. Noch vor einem Jahr hatte der Ur-Bayer laut Kuntz Interesse an einer Olympia-Teilnahme signalisiert. Nun gab es offenbar die Rolle rückwärts.

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Thomas Müller in seinem 100. und letzten Länderspiel am 19. November beim 2:2 in der Nations League gegen die Niederlande.

Im Aufgebot jedes Teams dürfen drei Spieler stehen, die vor 1997 geboren wurden. U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz (58) könnte allerdings diverse andere Bundesliga-Stars berufen. So steht unter anderem Mats Hummels (32) vom BVB auf der Liste – der Innenverteidiger war wie Müller und auch Jerome Boateng (32) nach der desaströsen WM in Russland im Jahr 2018 von Bundestrainer Joachim Löw (60) aus dem DFB-Team geworfen worden.

Ebenfalls auf der Liste steht auch Max Kruse (32) von Union Berlin. Der aktuell verletzte Offensivspieler hatte sein bis dato letztes von 14 Länderspielen im Oktober 2015 beim 2:1 in der EM-Qualifikation gegen Georgien gemacht. Später war auch er von Löw wegen „unprofessionellen Verhaltens“ aus der Nationalmannschaft geschmissen worden. Jetzt könnte es zum Comeback kommen.

Etwa 50 Namen sollen auf der Liste stehen, die Kuntz an die NADA übermittelt hat. Angeblich sind auch Maximilian Arnold (26, VfL Wolfsburg), Davie Selke (26) und Maximilian Eggestein (24, beide Werder Bremen) dabei und dürfen hoffen. Neben Olympia steht in diesem März für Kuntz und sein Team noch die U21-EM in Slowenien und Ungarn an. (kos)

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