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Super League UEFA startet Verfahren gegen Mega-Klubs

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Aleksander Ceferin (hier am 17. Juni 2020) geht mit der UEFA gegen die letzten drei Klubs der Super League vor.

Nyon – Gut einen Monat nach den vorerst gescheiterten Plänen für eine Super League geht die Europäische Fußball-Union offiziell gegen die drei verbliebenen Mitbegründer Real Madrid, FC Barcelona und Juventus Turin vor. 

  • Juventus Turin, Barcelona und Real Madrid sind die letzten Teilnehmer der Super League
  • Die UEFA hat ein Disziplinarverfahren eingeleitet
  • Kein Bundesligist war an der Super League beteiligt

Wie die UEFA am Dienstagabend (25. Mai 2021) mitteilte, wurde ein Disziplinarverfahren gegen die drei Klubs eingeleitet. Zuvor hatte die Ethik- und Disziplinarkommission des Verbandes wegen möglicher Verstöße gegen die rechtlichen Rahmenbedingungen der UEFA Untersuchungen gegen das Trio aus Spanien und Italien geführt.

Im Vorfeld des UEFA-Kongresses im April, auf dem eine Reform der Champions League ab 2024 beschlossen wurde, hatten zwölf europäische Spitzenklubs die Gründung einer Super League mit potenziellen Milliardeneinnahmen angekündigt.

UEFA geht gegen Juventus Turin, FC Barcelona und Real Madrid vor

Diese stünde in direkter Konkurrenz zur Champions League der Europäischen Fußball-Union UEFA. Weder aus der Bundesliga noch aus der der französischen Ligue 1 hatten sich Klubs der Super League angeschlossen. Finanziert werden sollte das Milliarden-Projekt durch eine US-Großbank.

Die ursprüngliche Gruppe bestand aus den europäischen Spitzenvereinen AC Mailand, FC Arsenal, Atlético Madrid, FC Chelsea, FC Barcelona, Inter Mailand, Juventus Turin, FC Liverpool, Manchester City, Manchester United, Real Madrid und Tottenham Hotspur. Nach heftigen Protesten aus nationalen Ligen, aus Verbänden sowie von zahlreichen Fangruppen wandten sich nach und nach neun Klubs von dem Projekt ab. Lediglich das Trio, gegen das jetzt das Disziplinarverfahren eingeleitet wurde, hielt an der Super League fest. (dpa)

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