KlartextPoldi packt aus – Meinungen zu VAR, Umgangsformen und Mesut Özil

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Lukas Podolski holt zum Rundumschlag aus. Das Foto zeigt ihm beim Training von Antalyaspor am 27. Januar 2020.

von Jann Philip Gronenberg (gron)

Antalya – Langsam kommt Lukas Podolski (35) wieder ins Rollen. Nach einer Kapselverletzung, die ihn knapp einen Monat außer Gefecht setzte, konnte Poldi mit Antalyaspor ein respektables 1:1 gegen Fenerbahce erkämpfen. Nun sorgt der Weltmeister von 2014 für Aufsehen neben dem Rasen. In einem Interview mit „Fanatik“ packt Podolski aus.

  • Lukas Podolski kämpft um Einsatzzeiten bei Antalyaspor
  • In der Liga gefallen Poldi einige Dinge überhaupt nicht
  • Der VAR muss viel Kritik einstecken

Eigentlich müsste Lukas Podolski mit dem 1:1 gegen Fenerbahce hochzufrieden sein. Die Elf von Erol Bulut (46) zählt zu den Meisterschaftskandidaten, während sich Poldi und sein Team nach einer Negativserie vom zwischenzeitlich 16. Tabellenplatz wieder nach oben gekämpft hat.

Lukas Podolski spricht über Schiedsrichter und Mesut Özil

Die Leistung seines Teams sieht der Wahlkölner jedoch nicht genug gewürdigt. „In Spielen der großen Vereine von Trabzonspor und Istanbul wird immer über Schiedsrichter gesprochen. Die Leistung der Spieler oder der Mannschaften wird nicht berücksichtigt. Zum Beispiel habe ich nach dem Spiel in Fenerbahçe nur sehr wenige Kommentare zu Antalyas gutem Spiel gesehen.“

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Statt der spielerischen Leistungen, stehen laut Podolski oft die Schiedsrichter im Fokus. „Der VAR wurde eingeführt, um Entscheidungen schneller zu treffen. Aber nach der EInführung des VAR wurden die Schiedsrichter mehr diskutiert. Alle schreien sich an. Es ist wie eine Comedy-Show." Das sitzt!

Allerdings findet Podolski auch nette Worte – für seinen ehemaligen Nationalmannschaftskollegen Mesut Özil (32). Özil war zuletzt von Arsenal London zu Fenerbahce gewechselt. Ein direktes Aufeinandertreffen wurde jedoch durch eine Verletzung Özils verhindert.

Doch Podolski glaubt weiterhin an den gebürtigen Gelsenkirchener: „Als ich zu Galatasaray wechselte, waren die Erwartungen ähnlich groß. Mesut kam aus England, musste sofort in Quarantäne und danach viele Spiele bestreiten. Es wird leider viel zu viel geredet. Doch außergewöhnliche Spieler blenden so was aus und zeigen dann ihre Qualitäten.“ (jpg)