Nach Corona-Strafe SSC Neapel legt Berufung gegen Entscheidung ein

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Am 4. Oktober hätte im Juventus Stadium das Spitzenspiel zwischen Juventus Turin und dem SSC Neapel stattfinden sollen. Doch die Gäste trafen nie ein.

Rom – Der italienische Fußball-Erstligist SSC Neapel legt Einspruch gegen das am grünen Tisch als verloren gewertete Duell gegen Juventus Turin ein. „Der SSCN hat die Regeln und Gesetze immer respektiert. Wir warten zuversichtlich auf das Ergebnis der Berufung und glauben fest an die Gerechtigkeit”, erklärte der Serie-A-Club.

Am Mittwoch (14. Oktober) hatte ein Sportrichter den Antrag von Napoli auf Verschiebung des Spiels gegen Meister Juve abgelehnt, das Spiel mit 0:3 gewertet und Neapel zudem mit dem Abzug eines weiteren Zählers bestraft.

SSC Neapel: Wegen Coronafällen nicht zum Spitzenspiel angetreten

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Neapel war am 4. Oktober wegen zwei Corona-Fällen im Team nicht zum Spitzenspiel in Turin angetreten. Behörden hatten dem Club die Reise nach Turin verboten.

Die Liga hatte die Begegnung gemäß den Statuten aber trotzdem nicht abgesagt. Laut ihres Beschlusses dürfen Spiele erst verlegt werden, wenn den Klubs weniger als 13 Profis zur Verfügung stehen oder zehn Corona-Fälle in einer Woche auftreten.

Der Schiedsrichter und die Spieler von Juventus Turin waren formal auf dem Rasen aufgelaufen und hatten auf den Gegner gewartet, obwohl klar war, dass dieser nicht anreisen würde.

Serie A: Nicht infizierte Spieler des SSC Neapel hätten auflaufen dürfen

Die Serie A hatte darauf verwiesen, dass ein vom nationalen Verband FIGC und der italienischen Regierung genehmigtes Protokoll nicht infizierten Fußballern erlaubt, isoliert zu trainieren und nach negativen Tests auch an Spielen teilzunehmen. (dpa)

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