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„Weit weg inzwischen“ Im „Doppelpass“: BVB-Legende Riedle räumt Krise ein

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Karl-Heinz Riedle absolvierte 112 Spiele für den BVB (36 Tore, 26 Assists) – heute ist er internationaler Markenbotschafter des Klubs.

München/Köln – Für viele Fußball-Fans gehört der „Doppelpass“ am Sonntagmorgen zu einem Bundesliga-Wochenende dazu wie der Senf zur Bockwurst. Und auch diesmal mangelte es der Sport1-Runde um Moderator Thomas Helmer (55) nicht an aktuellen Themen. Das beherrschende: die anhaltende Ergebniskrise bei Borussia Dortmund. Mit Ex-Torjäger Karl-Heinz Riedle (55, 112 Spiele für den BVB – 36 Tore, 26 Assists) stellte sich der internationale Markenbotschafter des BVB den kritischen Fragen.

  • Sport1-„Doppelpass“ mit Ex-BVB-Torjäger Karl-Heinz Riedle
  • Spekulationen um Nachfolge von BVB-Trainer Edin Terzic
  • Stefan Effenberg würde sich über Gladbach-Verbleib freuen

Und Riedle wollte dann auch nichts schönreden, meinte: „Unser Spiel ist nicht so schlecht, wie es gemacht wird. Aber das große Problem, das wir haben, sind die individuellen Fehler.“

Sport1-„Doppelpass“: Experten diskutieren über Krise bei Borussia Dortmund

Alles zum Thema Stefan Effenberg

Riedle macht die aktuelle Krise aber auch am langfristigen Ausfall des Mittelfeldstrategen Axel Witsel (32, Achillessehnenriss) fest. „Im Mittelfeld haben wir schon Probleme.“ Der Ex-Weltklasse-Stürmer weiter: „Es fehlt derjenige, der das Tempo vorgibt und die Mannschaft zusammenhält. Früher hat so etwas ein Matthias Sammer gemacht, der das Kommando gegeben hat“, gab er zu.

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Karl-Heinz Riedle absolvierte 112 Spiele für den BVB (36 Tore, 26 Assists) – heute ist er internationaler Markenbotschafter des Klubs.

Allerdings gab sich Riedle kämpferisch: „Die Champions-League-Qualifikation als Minimum, was man erreichen wollte, ist auch weit weg inzwischen. Ich bin trotzdem positiv, sie werden aus dem Tief wieder rauskommen. Es ist eine junge Mannschaft, du braucht da ein Erfolgserlebnis, dann geht es wieder in eine andere Richtung.“

Sport1-„Doppelpass“: Diskussionen um Marco Rose und den BVB

Ebenfalls diskutiert in der Runde wurden die anhaltenden Gerüchte um ein mögliches Sommer-Engagement Marco Roses (44). Der Gladbach-Coach wird seit Monaten mit einem Wechsel zu Borussia Dortmund in Verbindung gebracht, schweigt selbst bislang beharrlich zu den Gerüchten.

Experte Stefan Effenberg (52) sagte zur Personalie: „Ich würde mich schon freuen, wenn er in Gladbach bleibt. Weil dort eine positive Entwicklung ist und die Fans zu hundert Prozent hinter ihm stehen. Aber Dortmund dürfte sich auch freuen, wenn er zum BVB.“ Am Ende liegt die Entscheidung bei Rose. Effenberg daher schmunzelnd: „Was rede ich hier überhaupt?“

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Experte Stefan Effenberg sprach im Sport1-„Doppelpass“ unter anderem über die sportliche Krise bei Borussia Dortmund.

Fakt ist derweil: Der BVB hinkt den eigenen Ambitionen nach dem 2:2 gegen die TSG Hoffenheim weiter hinterher, hat aktuell drei Zähler Rückstand auf die Champions-League-Ränge. Weswegen Effenberg anmerkt: „Ist das sportlich wirklich ein Schritt nach vorne, wenn du von Borussia Mönchengladbach zu Borussia Dortmund gehst?“

Arne Friedrich: Wollen wieder in obere Tabellengefilde

Live zugeschaltet in der Sendung war dann noch Ex-Profi Arne Friedrich (41), seit Kurzem Sportboss bei Hertha BSC.

Und der bekräftigte die Ambitionen des selbst ernannten „Big City Clubs“. Friedrich erklärte: „Natürlich wollen wir wieder in obere Tabellengefilde. aber Erfolg lässt sich nicht in sechs Monaten aufbauen.“

Stellung nahm er auch zu den Gerüchten um Talent Luca Netz (17) und den FC Bayern München. „Über Vertragsdetails werde ich nicht sprechen. Aber ich bin sehr, sehr optimistisch, dass wir noch sehr lange Freude an ihm haben werden“, deutete Friedrich eine baldige Vertragsverlängerung an. (kos)

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