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Mit Müller und Hummels zur EM Daum stellt Traumelf vor ‒ Real-Star ist nicht dabei

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Christoph Daum bezog beim „Doppelpass” auf Sport1 am Sonntag (28. März) klar Stellung zur Kadeplanung des DFB.

München – Die Deutsche Nationalmannschaft ist nach dem 0:6-Debakel gegen Spanien Ende 2020 wieder im Aufschwung. Souverän wirkte der Auftritt beim Sieg gegen Island am Donnerstag (25. März) ‒ und das, obwohl mit Toni Kroos (31) einer der erfahrensten Nationalspieler fehlte.

  • Christoph Daum zu Gast im Sport 1 „Doppelpass”
  • Ex-FC-Trainer streicht Toni Kroos aus persönlicher EM-Elf
  • Mario Basler spricht sich gegen Thomas Müller und Mats Hummels aus

Die krasse Leistungssteigerung sorgt wenige Monate vor der EM 2021 erneut für eine Diskussion über die Notwendigkeit der altgedienten Weltmeister von 2014.

Im „Doppelpass” auf Sport 1 stellte Ex-FC-Trainer Christoph Daum (67) am Sonntag (28. März) seine Traumelf für das Kontinental-Turnier vor. Dabei positionierte er sich hinsichtlich der DFB-Veteranen klar.

FIFA EM 2021: Christoph Daums DFB-Traum-Elf ohne Kroos

Denn hinsichtlich des jüngsten Auftritts des DFB-Teams strich Daum den von Bundestrainer Joachim Löw (60) oft als unersetzbar proklamierten Kroos aus der Traum-Elf für die EM, die er im Auftrag der Sendung angefertigt hatte.

Zu stark schätze er Joshua Kimmich (26) auf der Sechser-Position ein, der für ihn gemeinsam mit Ilkay Gündogan (30) im defensiven Mittelfeld gesetzt ist.

Dafür in der Zentrale dabei: Thomas Müller (31). Der Weltmeister gehört in seiner aktuellen Form für Daum wieder in die Mannschaft des DFB, genau wie überraschenderweise Mats Hummels (32). Der Innenverteidiger, sicher die umstrittenere Personalie, fülle eine Lücke in der Nationalelf, in der die „Abwehr nicht der stärkste Teil sei”.

Ob Hummels die defensiven Schwächen ausgleichen kann war für den Kult-Trainer dabei weniger wichtig als die Fähigkeiten des Borussen im Spielaufbau: Als „absoluter Führungsspieler” sei er unter den deutschen Innenverteidigern der „erfahrenste, der die besten Bälle aus der Abwehr spielen kann”.

Christoph Daums Traumelf bei der EM sieht so aus:

Sane Werner Gnabry
Gündogan Kimmich Müller
Halstenberg Rüdiger Hummels Klostermann
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Doch sind die beiden Veteranen überhaupt so einfach wieder einzugliedern? Daums Traum-Team sieht vor, dass sich vor allem Kroos, aber auch die Weltmeister-Kollegen Müller und Hummels im Verlaufe eines Turniers auch mal mit einem Bank-Platz begnügen müssten.

Für Mario Basler (52) wäre das undenkbar. Insbesondere Thomas Müller sei ein Spieler, „der immer spielen will”, auch „wenn der FC Bayern mit 8:0 führt”. Ihm und Kroos könne man schlecht erklären, dass sie nicht von Beginn an auf dem Platz stehen. Baslers klares Fazit zu Müller und Hummels: In der Nationalmannschaft ist „kein Platz mehr für beide”.

Die Entscheidung liegt am Ende zumindest für die EM noch bei Löw. Der wiederum könnte davon profitieren, dass ein potenzieller Nachfolger den Kader neu aufbauen wird: „Jeder muss sich auch empfehlen, wenn ein neuer Trainer kommt”, gab Basler zu bedenken. (bl)

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