Mit Jobs und Luxusuhren Schmierte Günter Netzer die DFB-Bosse?

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Der ehemalige DFB-Präsident Wolfgang Niersbach (l.) und Günter Netzer 2013 bei einem Spiel der deutschen U21-Nationalmannschaft.

Frankfurt – Ein Ermittlungsbericht der Berliner Beratungsfirma Esecon stellt der ehemaligen Führung des DFB offenbar kein gutes Zeugnis aus.

Sohn von DFB-Generalsekräter bekam Job bei Infront

Demnach soll der DFB den Sportvermarkter Infront im Jahr 2013 mit der Beschaffung von Bandenwerbepartnern beauftragt haben, obwohl eine andere Firma für das lukrative Geschäft eine höhere Summe geboten habe.

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Für den Deal soll die damalige Führung des DFB Gegenleistungen erhalten haben, berichtet das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe. So soll im Monat des Zuschlags der Sohn des damaligen DFB-Generalsekretärs Helmut Sandrock eine Stelle bei Infront bekommen haben.

DFB-Mitarbeiter erhielten Luxusuhren

Der damalige DFB-Präsident Wolfgang Niersbach sei von Günter Netzer, zu dieser Zeit Executive Director bei Infront, auf eine Luxusjacht im Mittelmeer eingeladen worden. Und einige DFB-Mitarbeiter hätten zudem Luxusuhren erhalten.

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Infront wies in einer Stellungnahme ebenso wie Netzer, Niersbach und Sandrock jegliches Fehlverhalten in diesem Zusammenhang zurück. (dpa)

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