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„Ich schäme mich nicht“ Freiburg-Trainer Streich überrascht mit Bayern-Geständnis

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Freiburgs Trainer Christian Streich ließ vor dem Gastspiel beim FC Bayern am Samstag mit einem überraschenden Geständnis aufhorchen.

München – Als frischgebackener Meister kann der FC Bayern sein letztes Liga-Heimspiel gegen Freiburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky) im Schongang absolvieren.

Die Gäste aus dem Breisgau sind dagegen als Verfolger noch mitten im Rennen um Europa. Trainer Christian Streich (55) ließ derweil vorab mit einem überraschenden Geständnis aufhorchen.

Christian Streich setzt im Europa-Rennen auf Punktgewinn beim FC Bayern

Für Streich lief die Englische Woche in der Bundesliga gleich doppelt erfolgreich. Erst blieben seine Freiburger durch einen 2:1-Sieg über Hertha BSC im Rennen um die Europa League als Achter in Lauerstellung, dann feierte Bayern München zwei Spieltage vor Saisonende die vorzeitige Meisterschaft.

Dass Freiburg am Samstag damit auf einen Meister im Schongang treffen könnte, dürfte die Hoffnung auf Big-Points noch einmal vergrößern. „Wir wollen zeigen, was wir können“, schickte Streich die entsprechende Kampfansage Richtung München. Deutlich überraschender war da das Geständnis, das sich Streich bei „Sport1“ entlocken ließ.

Christian Streich outet sich vor Freiburger Gastspiel als Bayern-Fan

Ausgerechnet der stets bescheidene Kult-Trainer drückte früher den Bayern die Daumen. In seiner Jugend sei er als Fan sogar nach München gefahren, um auf dem Marienplatz die Meisterschaft zu feiern. „Ich schäme mich nicht“, schob Streich umgehend hinterher. Bei der Begründung zeigte sich der sonst so wortreiche Coach ausnahmsweise pragmatisch: „Ich wollte am Wochenende einfach oft gewinnen als Fan.“

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Gewinnen müssen am Samstag aber vor allem seine Freiburger, wenn sie im Rennen um Europa bis zum Schluss schritthalten wollen. Der Rekordmeister kann mit drei Punkten die ohnehin schon beeindruckende Bilanz unter Hansi Flick (55) weiter aufbessern.

Bayern-Trainer Hansi Flick will Fabel-Bilanz im Heimspiel gegen Freiburg ausbauen

Vor seinem 30. Pflichtspiel blickt der Erfolgstrainer auf 26 Siege, ein Remis und nur zwei Niederlagen zurück. 89 Treffer und ein Punkteschnitt von 2,72 zeugen von der gewaltigen Dominanz, die der Rekordmeister seit dem Trainerwechsel Anfang November in allen Wettbewerben an den Tag legt.

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Hansi Flick und Christian Streich vor dem ersten Aufeinandertreffen zwischen Freiburg und Bayern am 16. Spieltag im Dezember 2019.

Obwohl den Bayern noch sieben Treffer fehlen, um wie 1971/1972 in der Bundesliga über 100 Saisontore zu erzielen, will Flick am Wochenende dringend benötigte Rotationen vornehmen.

Hansi Flick kündigt Wechsel bei Bayern München im Spiel gegen Freiburg an

„Wir haben ein paar angeschlagene Spieler. Deshalb werden wir einige Wechsel haben“, betonte Flick, der unter anderem auf David Alaba (27) und Ivan Perisic (31) verzichten muss. Senkrechtstarter Alphonso Davies (19) fehlt außerdem nach seiner Gelb-Roten Karte gesperrt. Während es in der Liga nur noch um die B-Note geht, steht der Titelkampf in DFB-Pokal und Champions League erst noch an.

Als Drittliga-Tabellenführer drängt sich besonders die zweite Mannschaft für Ergänzungen im Spieltagskader auf: „In unserer derzeit sehr starken zweiten Mannschaft haben wir einige Spieler, auf die wir zurückgreifen können. Da werden auch morgen einige im Kader sein“, kündigte Flick an.

Hansi Flick verspricht auch der zweiten Reihe bei Bayern München Einsatzzeit

Einsatzzeit sollen aber auch einige Stars erhalten, die zuletzt nur selten zum Zug kamen und den Verein im Sommer verlassen könnten. So winkt Rekord-Einkauf Lucas Hernández (24) und Javi Martínez (31) ein Platz in der Startelf – auch, um sich für weitere Einsätze in den weiteren Wettbewerben zu empfehlen.

Barça-Leihgabe Philippe Coutinho (28) ist nach einer Sprunggelenksverletzung noch nicht wieder fit, seine am 30. Juni endende Leihe soll aber für die Dauer des Finalturniers in der Königsklasse bis Ende August ausgedehnt werden. Bei weiteren Personalfragen wollte sich Flick ebenso wenig in die Karten schauen lassen wie bei der konkreten Besetzung seiner Startelf am Samstag.