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„Die Bilanz von Terzic ist schlimm“ Reif stellt in Dortmund wieder die Trainerfrage

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Marcel Reif äußerte sich am Sonntag, 7. Februar 2021, im „Sport1-Doppelpass“ zu Borussia Dortmund.

Ismaning – Bei Borussia Dortmund klaffen Anspruch und Wirklichkeit immer weiter auseinander. Die Fragezeichen hinter der Arbeit von Trainer Edin Terzic (38) werden größer. Nach der 1:2-Niederlage in Freiburg ist das Entsetzen beim BVB groß.

  • Borussia Dortmund im Sturzflug in der Tabelle
  • Experten diskutieren beim Doppelpass auf Sport1
  • Marcel Reif ist bei der Trainerfrage ratlos

Im Sport1-„Doppelpass“ war der Absturz der Borussia am Sonntag (7. Februar) daher auch das bestimmende Thema. „Edin Terzic ist als Trainer ja nicht vom Himmel gefallen. Da haben sich Hans-Joachim Watzke, Michael Zorc und Matthias Sammer sicher Gedanken gemacht. Aber die Bilanz von Terzic ist schlimm“, sagte Experte Marcel Reif (71).

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„Vier Siege, das hätte Favre auch noch hinbekommen. Jetzt müssen alle sagen: Wir haben uns wieder mal geirrt. Aber was machst du jetzt? Zu dem Zeitpunkt der Saison? Zumal du mit Rose sicherlich eine klare Vereinbarung ab Sommer hast. Holst du jetzt einen Feuerwehrmann für den Feuerwehrmann? Wenn du Platz vier nicht schaffst, hast du Feuer unter dem Dach – aber richtig.“

Markus Babbel: „Ich sehe beim BVB ein Disziplinproblem“

Trainer Markus Babbel (48) ist relativ ratlos: „Was mir auffällt ist ein Disziplinproblem. Die Mannschaft ist nicht in der Lage gemeinsam umzusetzen, was man sich vornimmt. Dinge werden ganz klar vor dem Spiel angesprochen und dann nicht umgesetzt. Die Mannschaft ist nicht bereit als Mannschaft zu arbeiten. Ich glaube nicht, dass diese Truppe nicht trainierbar ist. Ich habe das Gefühl, dass sie wollen, aber nicht können.“

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Markus Babbel überraschte mit cooler Mütze im „Doppelpass“ am Sonntag.

Babbel sieht in der ewig schwelenden Trainerfrage in Dortmund das Hauptproblem. „Der BVB sucht Klopp 2.0. Das war Thomas Tuchel nicht, das war auch Lucien Favre nicht.“ Reif ergänzte: „Sie wollten schon fünfmal Julian Nagelsmann. Stattdessen gab es immer die „second best“-Lösung.“

Für Manager-Urgestein Heribert Bruchhagen (72) ist wenig Hoffnung erkennbar: „Die Dortmunder Spielidee ist immer vorhersehbar. Jeder Gegner kann sich auf den BVB einstellen. Sowohl Reus als auch Brandt sind nicht mehr die Spieler wie vor zwei, drei Jahren. Die Eigendynamik des Misserfolgs erreicht auch Borussia Dortmund. Auch ein perfekt geführter Verein hat den Erfolg nicht auf Dauer.“

Heribert Bruchhagen: Marco Rose geht nach Dortmund

Für Bruchhagen ist die Trainer-Zukunft bei der Borussia geklärt: „Marco Rose geht nach Dortmund. Er hat mit Eberl einen Deal und will es noch vier Wochen unter dem Deckel halten.“ In seinen Augen ist der Schritt aber nicht unbedingt der richtige. „In Gladbach hat er nur Eberl als Gesprächspartner, das ist die Stärke. Dortmund hat eine andere Struktur. Wenn er zu Dortmund geht, findet er eine andere Konstellation vor.“

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Heribert Bruchhagen sprach am Sonntag auf Sport1 über den BVB.

Ähnlich sieht es Reif. „Marco Rose ist ein intelligenter Kerl und hat gesehen, welche Ansprüche der BVB hat. In Gladbach kann er in Ruhe arbeiten. Du weißt, es gibt noch Entwicklungspotential. Meister wird er auch mit Dortmund nicht. Daher sollte er sich fragen: Ist das wirklich der nächste Schritt? Aber ich bin mir auch sicher, dass die Dinge klar sind. Mit der Rotation gegen Köln hat es nun Tempo aufgenommen. Rose und Eberl werden jetzt getrieben und werden sich in Kürze erklären müssen. Jetzt hast du eine Temperatur, die wirst du nicht aushalten“. (msw)

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