Saison in der Regionalliga wird fortgesetzt Aber Fortunas Spiel in Ahlen fällt aus

Fortuna-BVB

Am Samstag verlor Fortuna Köln gegen Dortmund II. Auch in den nächsten Wochen geht der Spielbetrieb in der Regionalliga weiter.

Köln – Am Samstagnachmittag durften noch 500 Fans ins Südstadion, um sich das Topspiel der Regionalliga West zwischen Fortuna Köln und der Zweitvertretung von Borussia Dortmund anzuschauen.

Im November werden keine Fans zu den beiden Heimspielen gegen Wegberg-Beeck und Preußen Münster zugelassen sein. Aber die gute Nachricht für die Viertligisten ist: Die Regionalliga West wird nicht pausieren. Der Trainings- und Spielbetrieb kann fortgesetzt werden.

„Das ist eine gute Nachricht. Sonst wäre es für uns als Fortuna, aber auch für die ganze Liga, sehr schwer geworden“, sagt Fortunas Geschäftsführer Benjamin Bruns (42). „Wir haben das ganze Wochenende darum gekämpft, dass es weitergeht.“

Regionalliga kämpfte darum, den Spielbetrieb fortzusetzen

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Bruns weiter: „Wir standen jederzeit im engen Kontakt mit dem Verband und möchten vor allem Manfred Schnieders und Peter Frymuth danken, die sich enorm für die Liga eingesetzt haben. Grund für die positive Entscheidung ist die Tatsache, dass eine berufsmäßige Sportausübung gewährleistet ist, gemäß §9 Abs. 3 der Corona-Schutzverordnung vom 30.10.2020 und wir demnach den Faktor des überwiegenden Profifußballs erfüllen.“

Nach Rücksprache des Westdeutschen Fußballverbundes mit der NRW-Landesregierung wurde nunmehr festgelegt, dass die Regionalliga West als Spielklasse mit professionellen Strukturen anzusehen ist und nicht in den Amateurbereich fällt. Grundlage der Bewertung ist, dass dort Menschen beschäftigt sind, die ihren Lebensunterhalt überwiegend durch Fußball bestreiten.

Die neue Verfügungslage der Landesregierung beinhaltet, dass Mannschaftssport im Amateurbereich bis auf weiteres nicht mehr erlaubt ist. Konkret wird der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen unter Ausnahme des Individualsports im Freien geschlossen. Die Regionalliga ist damit aber nicht gemeint.

Dazu gibt es für die Klubs eine weitere positive Nachricht von der NRW-Landesregierung. Das Land hilft den Vereinen mit einem Notprogramm über 15 Millionen Euro, um die fehlenden Zuschauereinnahmen einigermaßen auszugleichen.

Regionalliga: Landesregierung schnürt Hilfspaket

Die Hilfsgelder werden ab einem Einnahmeausfall von 2500 Euro ohne Steuern ausgezahlt und sind auf 60 Prozent des ermittelten Nettobetrages begrenzt.

„Da es pandemiebedingt erforderlich war und ist, auf die Anwesenheit von Fans verzichten zu müssen, entgehen vielen Vereinen der vierten Liga eingeplante Einnahmen. Mit dem neuen Sondertopf wollen wir gerade den Vereinen unbürokratisch zur Seite stehen, die nicht von den Hilfen des Bundes profitieren können“, sagt die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt Andrea Milz (57).

Fortuna Köln sieht die Hilfe als ein wichtiges Signal an

„Das ist ein gutes und wichtiges Signal für die Klubs“, erklärte Benjamin Bruns.

Westendorf und Bruns

Fortuna Kölns Präsident Hanns-Jörg Westendorf und Geschäftsführer Benjamin Bruns freuen sich, dass die Liga weiterläuft.

Bereits am Dienstag geht der Ligabetrieb mit dem Topspiel zwischen Borussia Dortmund II und Preußen Münster weiter. Am Mittwoch wird der 13. Spieltag fortgesetzt. Der 1. FC Köln II tritt gegen Straelen an. Der Bonner SC erwartet Oberhausen.

Fortuna Köln: Spiel bei Rot Weiß Ahlen fällt aus

Trotz der postiven Nachricht, dass weitergespielt wird, fällt das Spiel der Südstädter in Ahlen aus. Grund ist ein positiver Coronafall bei den Gastgebern.

Anders sieht es in anderen Regionalligen aus. Nordost und Nord pausieren in den kommenden Wochen – mindestens bis Ende November. Die Regionalliga Südwest hat vorerst den Spieltag unter der Woche abgesagt und wartet auf weitere Entscheidungen.

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