Lag es an den pinken Trikots? Rekord-Champion Real Madrid ist raus

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Manchesters Kevin De Bruyne (l.) verfolgt Madrids Toni Kroos.

Manchester – In weißen Trikots wurde Real Madrid in den 50er Jahren zum Mythos. Das „weiße Ballett“ war geboren. Mit 13 Erfolgen (sechs Titel im Europapokal der Landesmeister, sieben in der Champions League) sind die Königlichen der Rekordtitelträger.

Real Madrid hatte 2014/15 schon einmal pinke Trikots

Doch im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Manchester City lief die Mannschaft von Trainer Zinédine Zidane am Freitagabend überraschend in Pink auf. Diese Farbe ist für die Anhänger der „Blancos“ dann doch gewöhnungsbedürftig. 2014/15 hatte Real schon einmal einen pinken Trikotsatz. Von Erfolg gekrönt war diese Saison nicht wirklich.

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Raheem Sterling (l.) trifft zur 1:0-Führung gegen Real Madrid.

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Im ungewohnten Look stemmte sich der Rekord-Champion gegen das drohende Aus. Nach der 1:2-Heimniederlage im Hinspiel hatte Manchester Citys Raheem Sterling (9.) mit seinem 100. Pflichtspiel-Tor und dem ersten Champions-League-Treffer seit 149 Tagen das Team von Pep Guardiola in Führung gebracht. Karim Benzema glich zum 1:1 (28.) aus und ließ zwischenzeitlich die Hoffnung auf eine Verlängerung am Leben. Doch als Gabriel Jesus zum 2:1 für City traf (68.) war dieser Strohhalm auch weg. Bei beiden Gegentoren patzte übrigens Reals Innenverteidiger Raphael Varane übel. Der gesperrte Kapitän Sergio Ramos fehlte Madrid als Stabilisator enorm.

Im Viertelfinale trifft Manchester nun am 15. August auf Olympique Lyon, die Juventus Turin mit Ronaldo rauswarfen. (msw)

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