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Vor erstem EM-Spiel in KölnRasen-Alarm bei deutschem Gruppengegner Schweiz: „Klar ungenügend“

Granit Xhaka gestikuliert bei einem Länderspiel.

Granit Xhaka, hier am 8. Juni im Länderspiel gegen Österreich, und seine Kollegen sind mit dem Platz im EM-Quartier nicht einverstanden.

Große Sorgen beim deutschen EM-Gegner Schweiz! Der Trainingsplatz ist in schlechtem Zustand.

Am Samstag (15. Juni 2024) startet der deutsche Gruppengegner Schweiz in die EM. Doch nun wird die Vorbereitung durch ein Rasengate gestört!

Die Eidgenossen sind am Montag (10. Juni) in die finale Phase der EM-Vorbereitung gestartet. Mit den Platzverhältnissen in Stuttgart ist der deutsche Gruppengegner aber alles andere als zufrieden.

Schweizer Spieler von Platz negativ überrascht

Die Qualität des Rasens sei „klar ungenügend“, sagte Nationalmannschaftsdirektor Pierluigi Tami im Anschluss an die öffentliche Einheit, die 3800 Fans im Stadion der Stuttgarter Kickers verfolgt hatten. Man sehe sich bereits nach Alternativen um. Der europäische Fußball-Dachverband Uefa habe „versprochen, alles zu tun, um die Situation zu verbessern“, berichtete der 62-Jährige.

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Es gebe Unebenheiten bei der Zusammensetzung des Rollrasens, erklärte der Schweizer Pressesprecher Adrian Arnold. Man habe zwar seit dem Wochenende von dem Problem gewusst. Die Spieler, so Direktor Tami, seien dennoch negativ überrascht gewesen.

Eine Option sei das Trainingsgelände des VfB Stuttgart. Dort sei der Platz aber hart und mit Sand bearbeitet. „Man muss außerdem durch die Stadt fahren. Hin und zurück fahren über eine Stunde. Die Uefa arbeitet auch an diesem Platz“, wurde Arnold bei „20 Minuten“ zitiert. Zunächst wollen die Schweizer weiter im Kickers-Stadion trainieren, hoffen auch eine schnelle Verbesserung der Platzverhältnisse. „Wir schauen von Tag zu Tag“, so Arnold.

Nationalspieler Remo Freuler sagte, es sei schade, dass man bei so einem Turnier keinen besseren Rasen bereitgestellt habe.

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Angeführt von Kapitän Granit Xhaka vom deutschen Meister und DFB-Pokalsieger Bayer Leverkusen hatten die Schweizer zuvor eine lockere und gut einstündige Einheit absolviert. Nachdem sie am Nachmittag ihr Teamquartier unweit des Stuttgarter Fernsehturms bezogen hatten, waren die Eidgenossen von Stuttgarts Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) und Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) persönlich auf dem Rasen begrüßt worden.

Ihr erstes Spiel in der Gruppe A bestreiten die Schweizer am Samstag in Köln gegen Ungarn. Am letzten Vorrunden-Spieltag treffen sie am 23. Juni in Frankfurt auf Gastgeber Deutschland.

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Neben Mittelfeldantreiber Xhaka gehören auch zwei Ex-Bundesliga-Profis zu den großen Stützen des Teams: Torwart Yann Sommer, der nach Stationen bei Borussia Mönchengladbach und dem FC Bayern München inzwischen bei Inter Mailand spielt. Sowie Abwehrchef Manuel Akanji, der 2022 von Borussia Dortmund zu Manchester City gewechselt ist.

Auch der frühere Gladbacher Mittelfeldspieler Denis Zakaria, der zuletzt angeschlagen war, trainierte am Montag wieder mit den Kollegen. Offensivmann Steven Zuber, einst in Hoffenheim, Stuttgart und Frankfurt unter Vertrag, blieb wegen Wadenproblemen im Hotel. (dpa)