Kurioser Götze-Wechsel PSV-Boss: „Haben nicht mehr viel Geld, biete ihm was an“

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Der Wechsel von Mario Götze (r.), hier im Duell mit ADO Den Haags John Goossens (l.) am 1. November 2020, zu PSV Eindhoven kam selbst für die Verantwortlichen des Vereins überraschend.

Eindhoven – Die Verpflichtung von Mario Götze (28) bei PSV Eindhoven kam für viele Fußballfans unerwartet. Doch auch beim niederländischen Erstligisten wusste offenbar nicht jeder über die Transfer-Ambitionen Bescheid.

Selbst Eindhovens Generaldirektor Toon Gerbrands (63) ist offenbar von der Verpflichtung des deutschen Fußball-Weltmeisters überrascht worden. 

PSV Eindhoven: Generaldirektor rechnete nicht mit Mario Götze

Das verriet er in einem Gespräch mit dem PSV-Fanklub. „An dem Tag, an dem er zu uns kam, wusste ich um zehn Uhr morgens noch nicht, dass er bei uns ein Thema war“, gestand Gerbrands. 

John de Jong (43), Fußball-Direktor bei der PSV, sei in sein Büro gekommen und habe ihm berichtet, dass er und ihr Trainer über Götze gesprochen hätten. „Wir haben nicht mehr viel Geld, biete ihm mal was“, sagte ihm Gerbrands, der nicht mit der Verpflichtung rechnete.

PSV Eindhovens Generaldirektor: „Der Mario Götze, den wir kennen?”

Doch es kam anders. „Um zwölf Uhr kam John zurück und erklärte, dass Götze es tun würde“, berichtete Gerbrands, der verwundert fragte, ob Götze verstanden hätte, dass es das Gehalt für zwei Jahre sei. „Ich habe dann noch mit dem Aufsichtsrat telefoniert, der genauso reagierte. Ist es der Götze, den wir kennen?“, fragte Gerbrands.

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Der Rest ist Geschichte. Götze wechselte zur PSV mit dem deutschen Trainer Roger Schmidt (53). Mit Erfolg. In Eindhoven gelangen dem offensiven Mittelfeldspieler in sechs Begegnungen schon drei Tore und brachte sich dadurch auch bei Jogi Löw (60) und der Nationalmannschaft wieder ins Gespräch. Götzes Vertrag beim aktuellen Tabellendritten läuft bis 2022. (sid, bl)

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