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3. Liga legt losDotchev will Vollmann mehr klauen als den Trainer-Rekord

Dotchev_Mannheim

In Jena darf der zuletzt gesperrte Viktoria-Trainer Pavel Dotchev (hier beim Spiel gegen Mannheim) wieder von der Bank aus coachen.

von Frank Neußer (neu)

Köln – Seit dem 7. März muss Pavel Dotchev (54) auf diesen Tag warten. Beim 2:1-Erfolg über Preußen Münster absolvierte der Viktoria-Trainer sein 237. Spiel als Drittligacoach und stellte damit den Rekord von Peter Vollmann (62) ein.

Eine Woche später in Braunschweig hätte der Bulgare alleiniger Rekordhalter werden sollen – die Corona-Pandemie hat Dotchev einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Viktoria Köln muss am Samstag in Braunschweig ran

Lange 84 Tage später wird es endlich soweit sein. Nach dem Chaos rund um die Dritte Liga rollt auch dort wieder der Ball. Und Viktoria Köln muss bei der Eintracht aus Braunschweig ran (Samstag, 14 Uhr).

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„Es wird sicher ein besonderes, aber auch merkwürdiges Spiel. Nicht nur, weil es ein Jubiläum für mich wird“, sagt Dotchev, der bescheiden zum Rekord sagt: „Es ist nicht selbstverständlich in diesem Beruf, so lange dabei zu bleiben. Ich hoffe aber auf ein positives Resultat für uns.“

Pikant: Peter Vollmann ist aktuell Sportdirektor in Braunschweig

Die Vorfreude bei den Kölnern ist jedenfalls groß. „Die Jungs haben im Training sehr gut gearbeitet. Aber keiner weiß, wo er nach der langen Zeit steht. Es ist für alle Mannschaften eine neue Situation. Für beide Teams wird der Gegner eine Wundertüte sein“, sagt Dotchev. „Ich bin aber sehr zuversichtlich, wir haben die Qualität in Braunschweig zu punkten.“ Keine Frage: Dotchev will am Samstag Braunschweigs Vollmann mehr klauen als den Trainer-Rekord.

Verletzt fehlen werden Michael Seaton (24), Bernard Kyere (24) und Mart Ristl (23). Moritz Fritz (26, Muskel-Probleme) wackelt noch.

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Auf die letzten elf Partien hat sich die Mannschaft im Quarantäne-Hotel Lindner eingeschworen. „Keiner hat einen Lagerkoller bekommen“, berichtet Sportleiter Marcus Steegmann.

Trotzdem weiß Dotchev, dass die kommenden Wochen hart werden. „Fest steht, dass ich alle Jungs in den nächsten Wochen brauchen werde. Es kann sein, dass ein Spieler, der in Braunschweig nicht im Kader steht, bereits am Dienstag gegen Zwickau in der Startelf ist. So viele Spiele in so kurzer Zeit zu bestreiten, ist eigentlich unmenschlich.“

Das Ziel: Den positiven Lauf aus der Vor-Corona-Zeit (drei Siege) fortzusetzen und frühzeitig den Klassenerhalt eintüten.