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Böse Bescherung für Coach Paris St. Germain feuert Tuchel an Heiligabend

Tuchel-Paris

Am Mittwochabend feierte Thomas Tuchel, hier mit Kylian Mbappe, noch einen Liga-Sieg gegen Straßburg.

Paris – Was für ein Trainer-Hammer an Heiligabend! Paris St. Germain feuert nach übereinstimmenden Medienberichten Trainer Thomas Tuchel (47). Dieser hatte noch am Mittwochabend sein Liga-Spiel mit PSG 4:0 gegen Racing Straßburg gewonnen. Trotzdem wurde dem Coach noch in der Nacht die Kündigung übermittelt.

Mauricio Pochettino soll Nachfolger werden

Mit Mauricio Pochettino (48) soll der Nachfolger bereits feststehen. Der Argentinier trainierte bis 2019 Tottenham Hotspur und spielte einst für PSG. Tuchel wiederum soll auf einen Job in der Premier League schielen. Der FC Arsenal wird immer als erste Option genannt.

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Mauricio Pocchetino (hier ein Bild vom März 2019 aus dem Stadion von Tottenham) soll neuer Trainer von Paris St. Germain werden.

Paris St. Germain: In der Liga ein Punkt hinter der Spitze und im Achtelfinale der Champions League

In der Liga belegt der Meister derzeit Rang drei, allerdings mit nur einem Punkt Rückstand auf das Spitzen-Duo Lyon und Lille. In der Champions League wartet auf PSG im Achtelfinale der FC Barcelona. Den großen Traum vom ersten Champions-League-Sieg konnte Tuchel dem Klub um den schwerreichen Präsidenten Nasser Al-Khelaifi nicht erfüllen.

Am Saisonende wäre Tuchels Vertrag bei PSG ausgelaufen. In den vergangenen Monaten kam es immer wieder zu internen Unstimmigkeiten. Tuchel forderte Transfers und einen breiteren Kader, Sportdirektor Leonardo (51) ermöglichte dies dem Trainer allerdings nicht.

Den Verantwortlichen bei PSG ist zudem ein Interview mit dem Trainer sauer aufgestoßen, indem er den Verein hart kritisiert hatte. „Es hat ein Spiel gefehlt zum Champions-League-Sieg. Und wir hatten nie so das Gefühl, dass wir die Leute jetzt auch mal überzeugt haben und sie unsere Leistung anerkennen. Es macht einen auch manchmal ein bisschen traurig oder sauer“, sagte Tuchel vor wenigen Tagen zu Sport1.

Thomas Tuchel hatte im Interview über PSG geklagt

In Paris sei „auf jeden Fall eine extreme Erwartungshaltung im Klub und im Umfeld“, erklärte der 47-Jährige und fügte an: „Da hat man schon das Gefühl, dass die Wertschätzung dafür - gerade in der Liga - nicht so da ist, wie sie es zum Beispiel bei Bayern München ist. Das fehlt ein bisschen.“ Die Geldgeber, die 222 Millionen Euro für den brasilianischen Superstar Neymar ausgaben und 180 Millionen für Weltmeister Kylian Mbappe, wollen aber vor allem eines: den silbernen Henkelpokal.

Tuchel stört es, dass es in einem Top-Klub wie Paris häufig nur um Nebenkriegsschauplätze geht. „An manchen Tagen denkt man sich, es könnte doch so einfach sein. Es war doch nur eine Auswechslung. Wieso ist das jetzt hier zwei Wochen das Thema?“, gibt Tuchel zu bedenken: „Ich denke mir da schon: Ich will doch nur Trainer sein.“

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