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Nach Suárez-Schummel-Gate Universität verhängt harte Strafe gegen Mitarbeiter

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Luis Suárez, hier bei einem Länderspiel für Uruguay am 13. November in Barranquilla, soll im Rahmen eines Sprachtests geschummelt haben.

Perugia – Die Schummel-Affäre um Star-Stürmer Luis Suárez (33) von Atlético Madrid sorgt weiter für Aufsehen. Im September war bekannt geworden, dass der bullige Angreifer aus Uruguay bei einer Sprachprüfung betrogen haben soll, um sich die italienische Staatsbürgerschaft zu sichern.

Nun verhängte die Ausländeruniversität in Perugia harte Sanktionen gegen mehrere Mitarbeiter, die Suárez bei seinem Coup unter die Arme gegriffen haben sollen.

Unter anderem dürfen der Generaldirektor sowie die Rektorin der Universität und zwei weitere Mitarbeiter ihr Amt für acht Monate nicht mehr ausüben, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Gegen Suárez selbst war allerdings nicht ermittelt worden.

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Die Ermittlungen hätten ergeben, dass die Inhalte des Sprachtestes vorab an Suárez übermittelt worden seien. Ende September hatte die Polizei bereits Durchsuchungen durchgeführt.

Der Uruguayer war damals für einen Wechsel zum italienischen Rekordmeister Juventus Turin im Gespräch. Die „Alte Dame“ hatte allerdings ihre Kaderplätze für nicht EU-Ausländer bereits vergeben.

Schlussendlich wechselte der Stürmer vom FC Barcelona zum spanischen Hauptstadt-Klub Atlético.

Mit dem Sprachtest wollte die Universität laut den Ermittlern den Anforderungen von Juventus nachkommen und für ein gutes Bild der Universität in der öffentlichen Wahrnehmung sorgen. (dpa/cw)

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